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Bartimäus: Das Auge des Golem: Bd 2
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Titel:      Bartimäus: Das Auge des Golem: Bd 2
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      829
Autor:      Jonathan Stroud
ISBN-10(13):      3570127761
Verlag:      cbj
Publikationsdatum:      2005-06-07
Edition:      3
Number of pages:      672
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
Bartimäus ist wieder da! Viele haben schon auf den zweiten Teil der Trilogie über den ungewöhnlichen Dämon gewartet -- lesen Sie einen Textauszug (PDF-Download). Nun ist er zurück: ebenso frech, überheblich, dreist und widerspenstig wie zuvor. Zu seinem großen Pech hat ihn der Junge Nathanael erneut beschworen. Dabei hatte Bartimäus gehofft, diesen Typen nie wiederzusehen. Im magischen England hat Nathanael inzwischen einen Posten in der Regierung inne. Doch der steht auf wackeligen Füßen. Denn Nathanael soll die Menschen finden, die im geheimen Widerstand gegen die Zaubererherrschaft organisiert sind. Zugleich treibt ein unbekanntes Monster sein Unwesen in London und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Nathanael gerät immer mehr unter Druck. Er vermutet, dass das Monster ein Golem ist. Aber alle anderen schreiben die Untaten dem menschlichen Widerstand zu.

Neben Bartimäus und Nathanael gibt es noch eine dritte Hauptfigur: Kitty, ein Mädchen aus dem Widerstand, das schon im ersten Band kurz auftauchte. Durch sie erleben wir nun auch hautnah die Perspektive der Menschen, die in der von Zauberern und ihren Dämonen bestimmten Welt wenig zu sagen und noch weniger zu lachen haben. Kittys Gruppe plant einen großen Coup, um sich magische Gegenstände anzueignen. Doch ihre Gegner sind mächtiger, als sie ahnen ...

Im Gegensatz zum ersten Band dauert es hier etwas, bis die Geschichte richtig in Schwung kommt. Und sie ist düsterer, dafür aber auch tiefgründiger als die erste Geschichte. Das Mädchen Kitty entpuppt sich als großer Gewinn. Das gleicht es ein wenig aus, dass Nathanael inzwischen ein durch und durch unangenehmer Zeitgenosse geworden ist. Aber was dieses Buch vor allem lesenswert macht, ist wie schon im ersten Band der umwerfende Dschinn Bartimäus. Und so macht auch dieses Buch viel Spaß -- und man freut sich schon beim Lesen auf den dritten Band. --Gabi Neumayer

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3 Anonym vergibt 6 von 10 Punkten

UserpicDas Auge des Golem geht im Zeitabstand von zwei Jahren nach "Das Amulett von Sarmakant" weiter.

Es ist schwer das Buch zu bewerten, da es sowohl einige nervtötende Längen auf den ersten hundert Seiten, als auch mörderische Spannung gegen Ende enthält.

Die Längen am Anfang sind sicher negativer zu werten, da die nicht enden wollenden Schilderungen über die Zauberer den Leser nicht gerade an das Buch fesseln, zumal die Zauberer ein einigermaßen affektierter Haufen sind.

Da Nathanael auch zu selbigen gehört, wird er einem nach längerem Lesen sehr unsympathisch. Zudem wirkt die ganze Umgebung, mit der allesbeherrschenden englischen Zaubererregierung irgendwie unrealistisch.

Also wünscht man sich Regelrecht Batrimäus Beschwörung herbei. Und sofort kommt wieder Stimmung auf.

Man erfährt mehr über den Widerstand und Kitty, in die man sich besonders gut hineinversetzen kann.

Spannungsmomente bieten unter anderem eine Friedhofs und eine Gruftszene (wobei der durchgeknallte Honorius, nicht so recht passen will, oder gerade deshalb?).

Das Ende wirkt etwas gedrängt, aber alles in allem steigert sich der anfängliche Verdruss dann doch in Interesse und Neugier auf die nächsten Seiten (Selbst im Bett bis um 2Uhr nachts gelesen :) )



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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4.5 Anonym vergibt 9 von 10 Punkten

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Dieser zweite Band hat mir nicht ganz so gut gefallen wie der erste. Hauptsächlich lag es daran, dass die Geschichte nicht so richtig in Gang kommen wollte. Die ersten hundert Seiten sind ziemlich langweilig und es passiert kaum etwas.

Nach dieser langweiligen Passage ändert es sich und wird ins Gegenteil umgekehrt. Die Geschichte um den Golem ist spannend und humorvoll geschrieben. (Obwohl ich den Fussnoten immer noch nichts abgewöhnen kann, für mich sind diese einfach nervig). Aber ansonsten sind hauptsächlich die Dialoge mit Bartimäus schon sehr witzig.

Was mir ganz gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass Nathanael sich auch weiter entwickelt hat und ein ganz normaler Zauberer ist, mit positiven aber auch negativen Eigenschaften. Sein Ehrgeiz und seine Arroganz sind seine hervorstechendsten Eigenschaften. Auch in diesem Buch lernt er viel dazu und entwickelt sich weiter. 

Zum Ende des Buches wird es - wie beim ersten Teil - unerträglich spannend. Im Ganzen ist es ein spannendes, fantasievolles und humarvolles Buch, das mir sehr gut gefallen hat. 


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Das Auge des Golem

31.10.2009 Bewertung:  5 Katara vergibt 10 von 10 Punkten

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Nathanael arbeitet mittlerweile zielstrebig an seiner Karriere in der Regierung von Großbritanien. Ihm wurde die Aufgabe übertragen, der Widerstandsbewegung, welche von der Gewöhnlichen Kitty angeführt wird, Einhalt zu gebieten, was ihm jedoch einfach nicht gelingen will. Plötzlich häufen sich in London grausame magische Anschläge und nichts scheint darauf hinzudeuten, dass der Widerstand diesmal etwas damit zu tun hat. Nathanael steht extrem unter Druck, denn er konnte schon lange keine Erfolge mehr für sich verbuchen. Nach langem Zögern entschließt er sich, gegen seine Abmachung mit Bartimäus, den Dschinn erneut zu beschwören, um mit seiner Hilfe den Anschlägen ein Ende zu setzen.
In „Das Auge des Golem“ merkt man schnell, welche starke Entwicklung Nathanael seit dem Anfang der Trilogie gemacht hat und ich kann leider nicht verschweigen, dass er mir teilweise auch etwas unsympathisch geworden war. Trotzdem mochte ich den Charakter immer sehr gern und wollte seine Geschichte unbedingt weiterverfolgen, nicht zuletzt, da er nicht zu den typischen Hauptfiguren gehört, welche in Fantasybüchern normalerweise auftauchen. Im Gegensatz zu meinen Vorrednern fand ich die längeren Erklärungen am Anfang des Buches überhaupt nicht störend, da diese geholfen haben, viele der Geschehnisse im ersten Teil nochmal zu rekapitulieren und besser zu verstehen. Außerdem konnte man sich dadurch ein viel besseres Bild von der ganzen Welt machen, welche Jonathan Stroud in seinen Romanen beschreiben wollte. Die Geschichte über den Golem und die Geschehnisse in Prag fand ich sehr aufregend und konnte das Buch zeitweise gar nicht mehr aus der Hand legen ( auch ein Grund, weshalb ich sofort im Anschluss mit dem dritten Band weitergemacht habe?). Für mich war „Das Auge des Golem“ die perfekte Fortsetzung zu dem ersten Teil der Serie und im finalen Buch konnte man dann auch erkennen, wozu viele der Abschweifungen und Nebenhandlungsstränge dieses Bandes führen sollten.


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