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HumanFlow: Die Kunst, dich selbst kennenzulernen / Eine praktische Anleitung
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Titel:      HumanFlow: Die Kunst, dich selbst kennenzulernen / Eine praktische Anleitung
Kategorien:      Sachbuch
BuchID:      10726
Autor:      Falk Mieschendahl
ISBN-10(13):      3861910705
Verlag:      Crotona Verlag GmbH
Publikationsdatum:      2015-12-21
Number of pages:      224
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

2 
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Rezensionen
Geringer Nährwert

15.01.2016 Bewertung:  2 ragantanger vergibt 4 von 10 Punkten

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Falk Mieschendahl arbeitet als Coach, Seminarleiter und ist darüber hinaus Begründer von Human Flow, einer Technik der Selbsterkenntnis, die er im gleichnamigen Buch vorstellt. Was ist Human Flow? Wie es der Name suggeriert, handelt es sich um die Möglichkeiten, sich mit seinem Wesen dem Fluss des Lebens anzupassen, gleichsam mitzuschwingen, zuzulassen und eins zu werden mit den kosmischen Voraussetzungen. Bedarf es dafür einer Anleitung? In erster Linie nicht und so gerät diese explizite Anleitung in eine arg persönliche Lebensschau. Es mag authentisch und sympathisch sein, sein Innerstes detailliert nach außen zu kehren, erinnert in dieser Form aber mehr an einen Popkünstler, der in seinen Songs freimütig aus seinem Seelenleben erzählt. Der Kontakt zur Unendlichkeit bleibt in den ersten Kapiteln dieses Buches gering. Darüber hinaus sind sämtliche Inhalte keine Innovation, sondern Kompilation oder Aufwärmung und zum Teil methodisch und pädagogisch nicht gerade up to date. Der Abschnitt der Energieräuber (Fehlendes Urvertrauen, unterdrückte Ängste etc.) mag stimmig sein, ist aber in seiner praktischen Umsetzung eine hilflose Offenbarung, nach dem Motto: dann vertraue doch einfach.

Auf der anderen Seite hat das Buch ein paar schöne Übungen, wie diejenige des Steins in der Hosentasche oder die Offene-Herz-Technik, wobei letztere zwar toll, aber so auch schon in vielen anderen psychologischen Anleitungen zum Tragen gekommen ist. So fehlen dann am Ende auch die Literaturangaben, denen der Autor sich reichlich bedient hat, aber nur in Auszügen während des Textes beiläufig davon unterrichtet (u.a. Byron Katies The Work).

Fazit: Nichts Neues oder die Wiederkehr der Selbstverwirklichung anhand typischer Formulierungen. Die erfrischende Deutlichkeit, die auf dem Buchcover für den Inhalt proklamiert wird, entpuppt sich eher als wiederkäuender Kraftakt. Ganz lecker, aber auch schnell verdaut und mit geringem Nährwert.


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