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Das Marsprojekt
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Titel:      Das Marsprojekt
Kategorien:      Science-Fiction
BuchID:      591
Autor:      Andreas Eschbach
ISBN-10(13):      3401028146
Verlag:      Arena
Publikationsdatum:      2002
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      0
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
Ariana, Ronny, Carl und Elinn haben ihren irdischen Altersgenossen einige Dinge voraus: Sie können mit einem Raumanzug umgehen, einen Marsrover steuern und in der niedrigen Schwerelosigkeit weiter springen als ein Känguruh. Dafür müssen sie jedoch auch auf andere Dinge verzichten. Denn auf dem Mars gibt es kein Internet, keinen Badestrand und außer ihnen auch keine Kinder. Dort leben nur wenige hundert Wissenschaftler, die im Auftrag der Erdregierung eine kleine Kolonie aufgebaut haben und den Roten Planeten erforschen.

Die vier Freunde sind der Meinung, dass sie es eigentlich ganz gut getroffen haben. Die Erde ist überbevölkert, und obwohl die Menschen dort gelernt haben, gemeinsam gegen Hungersnöte vorzugehen und Kriege zu vermeiden, bietet das Leben auf dem Mars größere persönliche Freiheiten. Da hören die Geschwister Carl und Ellin eines Tages ein Gespräch mit, das eindeutig nicht für ihre Ohren gedacht war: Der Verwaltungsleiter der Marsstation erzählt, dass das Marsprojekt abgebrochen wird, alle Kolonisten sollen auf die Erde zurück verfrachtet werden. Die fernen Erdbewohner sind nicht länger bereit, die hohen Kosten des Unternehmens zu bezahlen.

Aber irgendetwas ist faul an dieser Sache. Bald stellt sich heraus, dass die Marsstation gar nicht so viel Geld kostet, und andere Gründe zu dieser Entscheidung geführt haben. Einer geheimnisvollen "Heimwärtsbewegung" ist die weitgehende Unabhängigkeit der Marsbewohner schon lange ein Dorn im Auge, und sie schreckt vor keiner Fiesheit zurück, um ihr Ziel zu erreichen. Doch sie haben nicht damit gerechnet, wie sehr Ariana, Ronny, Carl und Elinn ihren Planeten lieben und wie gut sie ihn kennen. Und die vier bieten all ihren Mut und ihre Klugheit auf, die Wahrheit ans Licht zu bringen -- bevor die Raumschiffe landen, die sie zur Erde zurückbringen werden.

Die meistgelesenen Jugendbücher der anglo-amerikanischen Science Fiction stammen aus der Feder von Robert A. Heinlein; an Die Tür in den Sommer oder Der rote Planet müssen sich alle messen, die der Phantasie junger Leser gewachsen sein wollen. Das Marsprojekt hält diesem Vergleich bravourös stand! Die vier Marskinder sind so lebendig, dass sie nicht nur über den roten Staub, sondern geradezu aus den Seiten zu springen scheinen. Und die Geschichte ist so spannend, dass es an ihr nur eine Sache auszusetzen gibt: Sie ist zu früh zu Ende. Bitte, Andreas Eschbach, wird es eine Fortsetzung geben? --Hannes Riffel

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3 Anonym vergibt 6 von 10 Punkten

UserpicElinn, Ariana, Carl und Ronny sind Teenager, die auf dem Roten Planeten aufgewachsen sind, denn dort gibt es seit einigen Jahren eine Kolonie. Die Kids kommen sehr gut zurecht in der lebensfeindlichen Welt des Mars, denn sie kennen nichts anderes.
Eines Tages belauschen Elinn und Carl ein Gespräch des Kolonie-Chefs mit seinem Mitarbeiterstab. Die beiden trauen ihren Ohren nicht - die Kolonie soll aus Kostengründen aufgegeben werden und alle Kolonisten sollen zur Erde zurückehren.
Elinn, die Träumerin, welche immer auf der Suche nach Anzeichen der untergegangenen Kultur der Marsianer ist, hat jedoch einen Lungendefekt und würde daher auf der Erde nicht überleben. Zusammen mit den anderen Kindern schmiedet sie Pläne, um auf ihrem Heimatplaneten bleiben zu dürfen.
***
Nette Unterhaltung, vorhersehbares Ende und viel Mars! Ich als großer Fan der Roten Welt konnte einfach nicht anders, als dieses Buch zu lesen. Es ist ein Jugendbuch, leicht verständlich und mit einer gewissen Spannung erzählt. Man ahnt schon, daß die Pläne der Kids aufgehen, aber man möchte weiterlesen und herausfinden, wie das geschieht.
rnNicht übel dieser Roman! Nicht das Allerbeste von Eschbach, aber durchaus lesenswert.
Ach ja, und der Schluß klingt sehr nach einer Fortsetzung!

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3 Zelda vergibt 6 von 10 Punkten

UserpicMit dem Marsprojekt ist es Andreas Eschbach gelungen, auf eine sehr anschauliche Weise eine mögliche Zukunft auf dem Mars zu schildern. Der größte Pluspunkt des Buches liegt darin, dass das Alltagsleben auf dem roten Planeten bis ins Kleinste durchdacht und logisch erscheint. Mehr als einmal dachte ich, dass sich so was wirklich machen ließe, es sich tatsächlich um eine mögliche Zukunft handelt und besonders die vielen kleinen technischen Finessen haben es mir wirklich angetan.

Leider hält die Geschichte mit dem gelungenen Drumherum nicht schritt. Da wären zum einen die "Marskinder" selbst, die einmal sehr erwachsen wirken, dann wieder äußerst kindlich rüber gebracht werden. Ausrufe wie "galaktisch" scheinen etwas lahm, ebenso wie die Handlung, die nahezu vollständig vorhersehbar ist und auch nicht so voran schreitet, wie man das von Andreas Eschbach sonst gewohnt ist.
Um viele Erklärungen drückt er sich zudem herum; da wäre zum einen die (fehlende) Erklärung, warum es zwei Stationen auf dem Mars gibt, wo die eine von einer "Föderation" (nein, wie sind hier nicht bei Star Trek, gemeint ist ein Zusammenschluss aller Erdstaaten) betrieben wird, die andere von einer "Asiatischen Allianz" (wobei letztere ebenfalls zur Föderation gehört). Gerade zum Ende dann entstehen abermals viele Fragen, die in der Luft hängen bleiben (und jetzt hoffentlich in der gerade erschienenen Fortsetzung beantwortet werden).

Natürlich ist "Das Marsprojekt" ein sogenanntes Jugendbuch (was die meisten Editionen wohlweißlich unerwähnt unter den Tisch fallen lassen), aber wie schon bei "Die seltenen Gabe" bleibt das Gefühl zurück, etwas mit Potential in den Händen zu halten, das aber nicht vollständig ausgeschöpft wird.

Zelda hat insgesamt 179 Rezensionen angelegt.


 
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