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Die Wahrheit über Alice
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Titel:      Die Wahrheit über Alice
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      1659
Autor:      Rebecca James
ISBN-10(13):      3805250037
Verlag:      Wunderlich
Publikationsdatum:      2010-10-22
Edition:      2
Number of pages:      320
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Die Wahrheit über Alice
   


Rezensionen
Schuldgefühle und falsche FreundInnen

26.10.2010 Bewertung:  3.5 coffee2go vergibt 7 von 10 Punkten

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Kurze Inhaltsangabe:

Katherine ist 17 Jahre alt, stammt aus einer wohlhabenden und behüteten Familie, doch musste in ihrer Jugendzeit schon ein schwerwiegendes Familienschicksal erleben, das sie heute noch sehr belastet und ihr Schuldgefühle verursacht. Sie versucht einen Neuanfang, indem sie die High School wechselt und bei ihrer Tante einzieht. Dort lernt sie Alice kennen, die sie von Beginn an fasziniert und die ihr dann zunehmend befremdlich und gefährlich wird.

 

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch lässt sich sehr schnell und einfach lesen, da der Schreibstil der Autorin einfach und ohne komplizierte Satzstellungen ist und auch die Gliederung und Wechsel der Erzählperspektiven klar erkennbar sind. Gut gefallen hat mir, dass die Autorin mit relativ wenigen blutrünstigen Szenen Spannung aufbauen konnte und die LeserInnen mittels Psychoterror fesselt. Die Charaktere fand ich gut beschrieben, allerdings ein wenig zu überzogen, zB hatten Katherine und ihre Schwester ausschließlich positive Eigenschaften, hingegen war mir Alice schon von Beginn an unsympathisch und ich konnte nicht verstehen, warum Alices FreundInnen dies erst so spät bemerkten. Ich hätte es spannender gefunden, wenn sich die Charaktere nicht schon von Beginn an so klar herauskristallisiert hätten. Etwas unglaubwürdig fand ich, dass einige Hauptcharaktere noch sehr jung sind (zwischen 17 und 23 Jahren), allerdings aufgrund ihrer Ausdrucksweise, ihren Gesprächsthemen und ihrer Lebensgestaltung schon eher wie Erwachsene agierten. In welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird, war zumindest ab der Mitte des Buches schon relativ klar und keine große Überraschung für mich. Darüber, dass Alice sterben wird, wird man schon im ersten Satz des Buches informiert. Trotzdem fand ich das Buch spannend zu lesen. Am Ende des Buches hätte ich noch gerne etwas ausführlicher über Katherines derzeitiges Leben und ihre Zukunftsperspektiven erfahren.

 

Cover und Titel:

Das Cover finde ich sehr ansprechend, die Farbgestaltung und die Rosenblüten fallen auf und in das blonde Mädchen am unteren Rand habe ich Katherines jüngere Schwester Rachel interpretiert. Der englische Originaltitel „Beautiful Malice“ hätte meiner Meinung nach noch besser zum Buch gepasst.

 

Fazit:

„Die Wahrheit über Alice“ ist ein gelungenes Erstlingswerk von Rebecca James und ich würde mich freuen, bald mehr von ihr zu lesen. Auch wenn das Buch den Anschein erweckt, ein typisches Jugendbuch zu sein, ist es auch für Erwachsene interessant zu lesen!


coffee2go hat insgesamt 62 Rezensionen angelegt.


Eine tödliche Freundschaft

13.11.2010 Bewertung:  4 goat vergibt 8 von 10 Punkten

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Das Gesicht einer blonden Frau in liegender Stellung ziert das Cover. Rote Rosenblätter fallen auf sie herab. Ein fürchterlich kitschiges Cover. In meiner Buchhandlung wäre daran vorbeigegangen ohne auch nur den Klappentext zu lesen. Erst eine Leseprobe hat meine Neugierde auf den Roman mit dem spannenden Titel geweckt.

Es geht um die siebzehnjährige Katherine, deren jüngere Schwester vergewaltigt und ermordet wird. Um ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen, ist sie zu ihrer Tante gezogen. Aufgrund ihres gut gehüteten Geheimnisses und ihrer zurückgezogenen Art, ist sie nicht sonderlich beliebt in der Schule. Umso mehr verwundert es sie, dass sie eines Tages plötzlich von Alice Parrie, einer der beliebtesten Mädchen an der Schule zu einer Party eingeladen wird. Nur widerstrebend sagt sie zu. Doch je mehr Zeit sie mit Alice verbringt, umso mehr blüht sie auf und erst als es schon fast zu spät ist, muss sie erkennen, dass Alice sie nur benutzt und manipuliert hat. Die Wahrheit über ihre angebliche Freundin verändert ihr ganzes Leben.

Der Roman beinhaltet insgesamt 39 von der Länge her angenehme Kapitel. Erzählt wird aus der Sicht Katherins. Die Autorin ändert gerne die Zeitebenen und springt Kapitelweise zwischen ihnen hin und her. Der Prolog beginnt mit der Beerdigung von Alice. Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf der Zeit, als Katherin und Alice befreundet waren. Dadurch, dass die einzelnen Kapitel keine Überschriften oder Zeitangaben tragen, war es nicht immer gleich offensichtlich, ob die Erzählung in der Vergangenheit, in der Gegenwart oder in der Zukunft stattfindet.

Ich habe das Debüt der Autorin in einem Rutsch durchgelesen, dennoch fällt mir die Bewertung dieses Mal sehr sehr schwer. Würde es um die Ausarbeitung der Figuren gehen, hätte ich wohl nur zwei Sterne vergeben dürfen. Leider sind alle Figuren in der Geschichte sehr oberflächlich gehalten. Mit Ausnahme von Katherin erfährt der Leser so gut wie gar nichts über die anderen Charaktere. Dabei wäre gerade deren Umfeld schon sehr wichtig für den Verlauf der Geschichte gewesen. Da es hier immerhin um Jugendliche bzw. sehr junge Menschen geht, fehlt mir sehr oft die Sicht der Eltern. Manche Reaktionen waren von mir nicht so recht nachzuvollziehen. Wie zum Beispiel die Reaktion von Katherins Mutter auf ihre Schwangerschaft oder eben ihr plötzlicher Sinneswandel zum Mord ihrer Tochter nach dem Gespräch mit Alice. Das war mir einfach zu simpel gelöst, nicht nachvollziehbar und völlig unrealistisch.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. So einfach, dass mir der Roman eher wie ein Jugendroman vorkam. Wer sich allerdings das Video zur Buchvorstellung auf der Verlagsseite oder auf Amazon ansieht, wird unweigerlich denken, dass es sich hier um einen Psychothriller handelt. Und gewisse Elemente sind tatsächlich im Buch davon zu finden. Mir kommt es fast so vor, als wäre die Autorin sich nicht sicher gewesen, für welches Genre sie sich entscheiden soll. Man findet von allem etwas in ihrem Buch wieder.

Das klingt jetzt alles sehr negativ und manch einer wird sich fragen, warum ich nicht doch nur zwei Sterne vergeben habe, anstatt vier. Ganz einfach: die Tatsache, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit durch hatte, hat mir gezeigt, dass die Autorin trotz allem meinen Geschmack getroffen hat.
Allerdings würde ich mir bei ihrem nächsten Roman wünschen, dass sie nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern ihren Figuren etwas mehr Tiefe verleiht. Gerne dürften es dann auch fünfhundert anstatt dreihundert Seiten sein ...


goat hat insgesamt 188 Rezensionen angelegt.


Rebecca James: Die Wahrheit über Alice

14.11.2010 Bewertung:  4 Nordlicht vergibt 8 von 10 Punkten

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Kurzbeschreibung bei amazon

Ein dunkles Geheimnis.
Ein zerstörtes Leben.
Eine neue Freundin, die dir hilft zu vergessen.
Aber was, wenn sie nicht ist, was sie zu sein scheint?


Als Alice sie zu ihrer Geburtstagsparty einlädt, ist Katherine mehr als überrascht. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule, will mit ihr feiern? Dabei ist Katherine eine Einzelgängerin, die sich von allen fern hält, damit  keiner ihr Geheimnis erfährt:
Niemand soll wissen, was mit Rachel, ihrer kleinen, talentierten
Schwester, passiert ist. Vor Katherines Augen, die nichts tun konnte, um ihr zu helfen. Katherine erlebt die Party wie im Rausch, Alice weicht nicht mehr von ihrer Seite. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Bald entdeckt Katherine,
dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt…



Autoreninformation (Klappentext)

Rebecca James, geboren 1970, hatte beruflich nie viel Glück. Sie brach das Studium ab, arbeitete als Kellnerin, reiste um die Welt und ließ sich schließlich mit ihrem Mann in Armidale nördlich von Sydney, Australien, nieder. Dort bauten die beiden ein Küchengeschäft auf. Rebecca bekam vier Söhne und schrieb nebenbei. An dem Tag, als das Familienunternehmen bankrott ging, erhielt Rebecca ein Angebot für ihr
erstes Buch. Inzwischen wurde «Die Wahrheit über Alice» weltweit in 36 Länder verkauft.



Eigene Beurteilung

Nach dem tragischen Tod ihrer jüngeren Schwester Rachel, an dem sie sich die Schuld gibt, und der darauf folgenden Schlammschlacht in den Zeitungen verlässt Katherine ihr Elternhaus in Melbourne und zieht zu ihrer Tante, um ihre Schulausbildung an einem Ort zu beenden, an dem sie unbekannt ist. Sie kapselt sich dennoch von den Mitschülern ab und ist sehr überrascht und erfreut, als die bildhübsche, extrovertierte Alice ihre Freundschaft sucht. Zunächst genießt Katherine die Freundschaft mit Alice und deren Freund Robbie in vollen Zügen, aber im Laufe der Zeit verändert sich Alice und enthüllt nach und nach die Schattenseiten ihrer Persönlichkeit. Sie benimmt sich immer häufiger illoyal und niederträchtig, offensichtlich versucht sie, die ihr nahestehenden Menschen zu verletzen. Warum ist sie plötzlich (?) von Hass erfüllt ? Ihr psychopathisches Verhalten kann nur in eine Katastrophe münden...

Die Handlung dieses Romans wird auf drei verschiedenen Erzählebenen dargeboten. In der Gegenwart sehen wir Katherine im Urlaub mit ihrer vierjährigen Tochter Sarah, sie erinnert sich an ihre unheilvolle Bekanntschaft mit Alice und bedauert, nicht auf deren Beerdigung gewesen zu sein, damit sie hundertprozentig sicher sein kann, dass Alice wirklich tot ist.
Die beiden Haupterzählstränge wechseln einander ab: die Freundschaft und das Umschlagen in Feindseligkeit werden im Präsens erzählt, der Rückblick in die Vergangenheit, die Ereignisse, die schließlich zu Rachels Tod führten, sind im Präteritum geschrieben. Dabei versteht es die Autorin, zunächst um den heißen Brei herumzureden und die damalige Unglücksgeschichte häppchenweise zu servieren, sodass der Leser das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Erst am Ende des ersten Teils erfährt man endlich, was vorgefallen ist und wodurch Katherines Schuldgefühle zustandegekommen sind. Der zweite Teil des Romans ist nicht weniger spannungsgeladen: Katherine gewinnt allmählich ihre Lebensfreude zurück und baut sich mit neuen Freunden, bzw. einem Lebensgefährten, ein neues Leben auf, doch Alice lässt nichts unversucht, um Katherines wiedergefundene seelische Stabilität zu zerstören.
Die Auflösung hält eine Überraschung bereit und wirft auch Fragen nach Schuld und mildernden Umständen auf, die einen interessanten Diskussionsansatz bieten.

Meiner Meinung nach ist \"Die Wahrheit über Alice\" ein beeindruckendes Debut, dem hoffentlich weitere Bücher der Autorin folgen werden.

Nordlicht hat insgesamt 44 Rezensionen angelegt.


Die Wahrheit kann grausam sein

15.11.2010 Bewertung:  4 roccosmom vergibt 8 von 10 Punkten

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Rebecca James – Die Wahrheit über Alice      4 Sterne

Ein dunkles Geheimnis.
Ein zerstörtes Leben.
Eine neue Freundin, die dir hilft zu vergessen.
Aber was, wenn sie nicht ist, was sie zu sein scheint?

Nach dem schrecklicher Tod ihrer kleinen Schwester zieht Katherine von zu Hause aus. In einer anderen Stadt will sie die Erinnerungen an Rachel und die bohrenden Blicke ihrer alten Freunde versuchen zu vergessen. An der neuen Schule gibt sie sich als schüchterne Außenseiterin aus. Doch dann bemüht sich auf einmal die beliebte und wunderschöne Alice um sie. Und in Alice Nähe zu sein tut Katherine gut. Sie ist glücklich, vergisst die Nacht, in der sie den beschämenden, schäbigen Feigling auf dem Grund ihrer Seele entdeckte. Alice verändert sich jedoch immer mehr. Sie wird egoistischer, grausamer.

 

Die spannende Geschichte um Katherine und Alice ist in zwei Teile aufgeteilt und wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Erzählerin ist Katherine, die von einer unscheinbaren, grauen Maus zur besten Freundin von der beliebten Alice wird. Denn diese versteht es Katherine zu umgarnen, ihr das gute Gefühl zu geben einzigartig zu sein. Sie holt Katherine nach dem Tod ihrer Schwester Rachel zurück ins Leben. Alice hat jedoch auch eine dunkle Seite. Sie scheint einen Kontrollzwang zu haben, will immer alle Fäden in der Hand halten. Ohne Rücksicht trampelt sie auf den Gefühlen ihrer Mitmenschen herum.  Demütigt sie und sucht sich gezielt Opfer aus.

Was zieht die Menschen so in Alice Bann und was muss geschehen, damit Katherine endlich die Wahrheit erkennt?

Als Leser habe ich Alice instinktiv sofort abgelehnt. Ihre Gefühlskälte ist mehr als normale Ablehnung. Man spürt direkt dass mehr dahinter steckt, bekommt es aber bis zum Schluss nicht zu fassen.

 

Was mich ein wenig gestört hat war die Unkenntlichkeit des Zeitebenenwechsels. Denn Katherine erinnert sich nicht nur an ihre Vergangenheit mit Alice, sondern auch noch an die Nacht in der Rachel starb und zwischendurch erzählt sie auch noch von der Gegenwart. Da hätte ich mir gewünscht dass dies vielleicht auch noch durch drei verschiedene Schrifttypen oder Überschriften voneinander getrennt geworden wäre.

 

Das Cover finde ich persönlich sehr ansprechend. Man sieht den Kopf von Alice. Sie hält die Augen geschlossen und ihr Haar scheint genau so hell zu sein wie ihre Haut. Die Aufnahme sieht überlichtet aus. Im krassen Gegensatz dazu fallen rote Rosenblätter auf sie hinunter, als wollten sie das Mädchen zudecken. Der Titel „Die Wahrheit über Alice“ ist fett gedruckt. Nur das Wort Alice ist in verspielten, geschwungenen Buchstaben gedruckt. In der Ausstattung ist ein rotes Lesebändchen enthalten.

 

Dieser Roman ist definitiv emotionaler als ich dachte. Dass ich sogar am Schluss weinen würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Und nach der ganzen beklemmenden Geschichte tat es wirklich gut den Tränen freien Lauf zu lassen.

Ich kann auch gar nicht bestimmen ob „Die Wahrheit über Alice“ nun für Jugendliche oder Erwachsene geschrieben wurde, da er für beide gleichermaßen geeignet ist. Eins ist jedoch sicher, diese Lektüre bringt einen dazu über Freundschaft nachzudenken. Ich vergebe 4 von 5 Sternen für diese aufwühlende Geschichte.          

 

Autoreninfo:

Rebecca James, geboren 1970, hatte beruflich nie viel Glück. Sie brach das Studium ab, arbeitete als Kellnerin, reiste um die Welt und ließ sich schließlich mit ihrem Mann in Armidale nördlich von Sydney, Australien, nieder. Dort bauten die beiden ein Küchengeschäft auf. Rebecca bekam vier Söhne und schrieb nebenbei. An dem Tag, als das Familienunternehmen bankrott ging, erhielt Rebecca ein Angebot für ihr erstes Buch. Inzwischen wurde „Die Wahrheit über Alice“ weltweit in 36 Länder gekauft.


roccosmom hat insgesamt 134 Rezensionen angelegt.


Was für eine grausame Freundin!

22.11.2010 Bewertung:  4.5 Cornelia Bruno vergibt 9 von 10 Punkten

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Katherine Patterson hat einen neuen Namen angenommen und ist von Melbourne nach Sydney zu ihrer Tante gezogen, weil nach dem gewaltsamen Tod ihrer Schwester die Medien den Mord aufgebauscht und verrissen und ihre Familie in den Dreck gezogen haben. Katherine versucht nun an der neuen Schule nicht aufzufallen und hat sich bewusst dazu entschieden Einzelgängerin zu sein. Als sie eines Tages von dem beliebtesten Mädchen der Schule „Alice Parrie“ eingeladen wird zu deren Party zu kommen. Eigentlich möchte Katherine absagen, aber Alice redet so lange auf sie ein, bis sie schließlich zusagt. Katherine und Alice werden schnell beste Freundinnen und anfangs ist Katherine auch froh nicht mehr allein zu sein. Mit der Zeit jedoch merkt sie, daß etwas mit Alice nicht stimmt. Doch erst als ihr Alice Gemeinheiten zu viel werden und sie sich von ihr distanziert, zeigt Alice ihr grausames,wahres Gesicht.

Das Buch beginnt mit : „Ich war nicht auf Alice´s Beerdigung. Ich war damals schwanger. Wahnsinnig und rasend vor Trauer. Aber ich trauerte nicht um Alice...“ Katherine erinnert sich an die Beerdigung ihrer ehemals besten Freundin Alice, von vor vier Jahren.

Diese paar einleitende Sätze genügten bereits um mich neugierig zu machen. Ich wollte wissen, warum Katherine rasend vor Trauer war. War noch jemand gestorben?

Am Anfang der Geschichte ahnt der Leser noch nichts von Katherine Vergangenheit. Erst mit der Zeit erfährt er, warum Katherine sich die Mitschuld am Tod ihrer Schwester gibt und was sie zu dieser ernsten jungen Frau gemacht hat, die vorher doch so anders, fröhlicher und lebenslustiger war.

Die Geschichte wird in drei Strängen, jedoch immer aus Katherine´s Sicht erzählt. Einmal in der sehr frühen Vergangenheit als Rachel, die kleine Schwester noch lebte, dann in der kürzlich vergangen Zeit vor ca. 5-6 Jahren als Alice noch lebte und in der Gegenwart, in der das Buch auch beginnt. Was am Anfang vielleicht noch etwas verwirren mag, wird einem als Leser schnell geläufig und man findet relativ schnell und gut in die Geschichte hinein und beginnt nach und nach zu verstehen, was es mit Rachels Tod und Alice Grausamkeit auf sich hat.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben jeder eine starke eigene Persönlichkeit. Sowohl die Protagonisten als auch die Nebenfiguren sind ansprechend und gut beschrieben.

Das Cover ist gut gewählt, das schöne Mädchen, daß mit geschlossenen Augen daliegt, so als wäre sie tot. Und die fallenden roten Blütenblätter passen sehr gut zur Geschichte. Auch das schön geschwungene erhabene und dem sonstigen Schriftzug total anders gestaltete „Alice“ passt hier gut. Es zeigt auf, daß Alice in kein Schema passt und so ganz andersartig ist als „normal“. Wie gesagt, klasse gewählt!

Das Buch ist kein Psychothriller oder Schocker, und doch lässt es den Leser doch in der Geschichte manchmal fassungslos und schockiert mit dem Kopf schütteln. Es ist ein spannender und mitreißender Jugendroman, über Mord, Freundschaft, Liebe, Verrat und ein grausames psychisch labiles Mädchen.

Fazit: Besonders gefallen hat mir, daß der Leser nur nach und nach hinter das Geheimnis um Rachels Tod kommt und auch wie so ein Hass von Katherine auf Alice entstehen konnte, daß sie am liebsten auf ihr Grab gespukt hätte.


Cornelia Bruno hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt.


Rebecca James - Die Wahrheit über Alice

24.11.2010 Bewertung:  4 Stahlfixx vergibt 8 von 10 Punkten

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Die Wahrheit über Alice\" ordne ich für mich eher als ein Jugendbuch ein, ich denke es ist für Mädchen ab ca. 13/14 Jahren geeignet, wenn ich so darüber nachdenke, in diesem Alter hätte ich das Buch genial gefunden. Nun, ein paar Jährchen später, liest sich das Buch immer noch gut, behandelt aber Themen (Freundschaft, erste Liebe…), die ab einem gewissen Alter, bedingt durch Lebenserfahrung, ein wenig an Relevanz verlieren.
Rebecca James versteht es durchaus eine (lehrreiche + sinnvolle) Botschaft mit ihrem Buch zu transportieren - über den Umgang mit Verlusten und Schuldgefühlen und über Freundschaften, dass auch die hinterfragt werden müssen und Freundschaft nicht alles rechtfertigt. Wobei das gerade auch Katherine oft ein wenig zu erwachsen erscheinen lässt.
Die beiden Hauptcharaktere machen eine stete Entwicklung durch. Katherine lernt durch Alice wieder Spaß im Leben zu haben, beginnt zu verstehen, dass sie, auch wenn sie sich noch so sehr zurückzieht und sich jegliches Vergnügen untersagt, Rachels Tod nicht ungeschehen machen kann und es auch nichts an ihren Schuldgefühlen ändert. Sie kommt nach und nach zu dem Punkt, an dem sie zulassen kann, andere an ihrem Schmerz teilhaben zu lassen und mit der Aufarbeitung beginnt. Anfangs noch recht abhängig von Alice, beginnt Katherine aber auch die Freundschaft zu Alice zu hinterfragen, die sich im Gegensatz zu Katherine in einer unschönen Weise verändert - ihre Stimmungen sind unberechenbar, sie hat eine grausame Ader und scheint mit Vorliebe (auch Freunde) zu verletzen.

Das Buch beginnt mit einem Prolog, in der der Leser eine etwas ältere Katherine kennenlernt, die inzwischen eine kleine Tochter hat und die bereut, dass sie nicht zu Alice Beerdigung gegangen ist, denn sie glaubt sie immer wieder zu sehen, glaubt nicht wirklich an ihren Tod, weil sie nicht \"Abschied\" genommen hat.
Diesen Einstieg finde ich nur bedingt gelungen, denn er nimmt dem Buch einiges an Spannung, denn zumindest Alice Ende steht damit für den Leser schon von vornherein fest.
Danach wird Katherines Geschichte (zusätzlich zum \"Jetzt\" vom Prolog) in zwei Zeitebenen erzählt, als Katherine ca. 15/16 Jahre alt war, damit wird die Geschichte von Rachels Tod erzählt und als sie mit dann mit ca. 17 Jahren Alice kennenlernt.
Die Zeiteben wechseln ohne direkte Kennzeichnung, was mich mitunter im Lesefluss etwas stocken lies, da wären evtl. Überschriften ganz angenehm gewesen.
Die gesamte Geschichte ist leicht und flüssig zu lesen und auf die \"Lesebedürfnisse\" jüngerer Leserinnen zugeschnitten. Es werden relativ wenige Personen ausführlich beschrieben, das Buch beschränkt sich weitestgehend auf Katherine und Alice, Robbie, Rachel und der Vater von Katherines Tochter nehmen schon einen weitaus kleineren Teil des Buches ein. Darüber hinaus bleiben weitere auftretenden Personen weitestgehend im Hintergrund (Katherines Eltern, Tante…). Auch sind einige von Katherines Handlungen sind für etwas ältere Leserinnen wahrscheinlich nicht mehr so ganz nachvollziehbar. Da das gesamte Buch aus Katherines Sicht geschrieben ist fehlt ein wenig Alice\' (oder irgendeine andere) Sichtweise und es wirkt in der Gesamtheit irgendwie subjektiv - einseitig wahrgenommen. Aus einer erwachsenen Perspektive heraus fehlen dem Buch natürlich auch Facetten, die (kleine) Welt wird in \"gut\" und \"böse\" aufgeteilt.

\"Die Wahrheit über Alice\" ist ein spannendes Buch, wenn es auch weit von einem Thriller oder ähnlichem entfernt ist. Rebecca James versteht es gut, die Geheimnisse die beide Mädchen in sich tragen für den (jungen) Leser nach und nach aufzudecken, eventuell mit ein wenig zuviel \"Drama\", ich hätte Katherine doch etwas mehr Glück in ihrem Leben gegönnt. Ein wenig schade fand ich nur, dass der Prolog das Ende sozusagen vorweggenommen hat, aber das mag auch Geschmacksache sein.
Auch \"die Gefühle\" kommen nicht zu kurz, aber auf eine nicht zu übertrieben schmalzige Art und Weise und bei der einen oder anderen Leserin werden sicherlich ein paar Tränen fließen.

Die Umschlaggestaltung finde ich sehr gelungen, sie spricht sicherlich eher die Damenwelt an, aber ich denke dafür wurde das Buch auch geschrieben. Auch der Klappentext - kurz, neugierig machend, nichts verratend - super.

Ich sehe das Buch als ein gutes Debüt aber auch eindeutig als Jugendbuch und vergebe dafür 4 Sterne. \"Die Wahrheit über Alice\" bietet für jugendliche Leserinnen  eine (zwar auch recht ernste) spannende und durchaus lehrreiche Geschichte über Verlust, Trauer, Freundschaft und Liebe.
Wenn die Zielgruppe, die dieses Buch erreichen sollte aber eine \"erwachsene\" Zielgruppe sein sollte, würde noch einen Stern abziehen, denn dann müsste Rebecca James für meinen Geschmack etwas mehr bieten (an Personen, Geschichte, Tiefe, auch Grausamkeit).


Stahlfixx hat insgesamt 42 Rezensionen angelegt.


Rebecca James \" Die Wahrheit über Alice\"

26.11.2010 Bewertung:  5 Bücherwurm82 vergibt 10 von 10 Punkten

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Inhalt:


Katharine eine 17 jährige Teenagerin, gezeichnet durch ihre Vergangenheit, geht auf die Drummond High in Sydney um ihren Schulabschluß zu machen. Als Katherine in ihrer Pause an einem Baum gelehnt ihr Pausenbrot isst, steht plötzlich Alice Parrie vor ihr, und lädt Katherine zu ihrer Geburtstagsfete ein. Katherine ist mehr als überrascht, denn sie versucht nach ihrer Vergangenheit ein unauffälliges Leben in einer anderen Stadt zu führen. Sie hat keine Freunde und Bekannte. Doch Alice wünscht sich nichts sehnlicher als das Katherine zu ihrer Feier kommt und himmelt sie an. Es entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden, und Katherine fühlt sich seit langem wieder glücklich.

Doch nach einigen Wochen wendet sich das Blatt und Katherine lernt sehr viele neue unangenehme Seiten an Alice kennen. Alice verletzt alle die ihnen nahe stehen, wie Robbie der schon lange in Alice verliebt ist, und Katherine die sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Sie stößt jeden vor den Kopf und verletzt sie. Doch im nächsten moment kann sie auch wieder total reizend sein. Katherine merkt lange nicht, in was für ein psychotisches Spiel sie hinein geraten ist, und das die Freunschaft zu Alice  ihr nicht gut tut.

 

Meinung:


Rebbeca James hat einen  sagenhaften Roman mit einem sehr flüssigem und einfachen Schreibstil herausgebracht. Am Anfang dieses Romanes wird  in einem Prolog von einer jungen Mutter geschrieben, die uber ihre Gefühle und den Tod eines Mädchen`s namens Alice schildert. Bis dann die Geschichte von anfang an erzählt wird. Der Roman wird in drei Formen aufgeteilt, sodass in einem Kapitel Die Gegenwart erzählt wird, in der anderen die Vergangenheit und wiederum in einem anderen Kapitel schon die Zukunft beschrieben wird. Am Anfang fand ich es noch sehr verwirrend, doch schon nach den ersten paar Seiten habe ich mich daran gewöhnt, da der Roman sehr einfach und Spannend geschrieben wurde, und ich sofort merkte in welcher Form ich mich befand. Ich habe noch nie so ein umwerfendes Buch gelesen, das ich mich selbst in der Person von Katherine gesehen habe. Viele Situationen haben mich an eigene erinnert, sodass ich mitten im Geschehen war und nicht mehr aufhören konnte zu lesen, da die Spannung stets mehr und mehr stieg, und ich auch immer schneller wurde beim lesen um endlich den Antworten näher zu kommen.


Fazit:


An diesem Buch sollte keiner einfach dran vorbei gehen ohne es zu kaufen. Einfach nur klasse!!!


Bücherwurm82 hat insgesamt 7 Rezensionen angelegt.


Geheimnisse

11.01.2011 Bewertung:  4 KimVi vergibt 8 von 10 Punkten

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Katherine Patterson ist 17 Jahre alt. Das hübsche junge Mädchen vermeidet enge Freundschaften mit ihren Mitschülern. Denn Katherine hütet ein Geheimnis. Niemand soll erfahren, dass ihre jüngere Schwester Rachel ermordet wurde. Doch die hübsche und beliebte Alice lässt sich von Katherine nicht abweisen. Langsam gelingt es ihr, Katherines Freundschaft zu erlangen. Bald sind die beiden Mädchen unzertrennlich und vertrauen sich ihre Geheimnisse an. Doch Katherines Glück über die Freundschaft mit Alice ist nur von kurzer Dauer, denn diese benimmt sich immer merkwürdiger und zeigt schon bald ihr wahres Gesicht.

 

Meine Meinung


Die Geschichte von Alice und Katherine wird in der Ich-Form, aus Katherines Sicht, erzählt. Dazu werden verschiedene Zeitebenen verwendet. Katherine beginnt in der Gegenwart, in der sie gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter lebt. Sie nimmt gleich vorweg, dass Alice gestorben ist und sie, also Katherine, nicht auf ihrer Beerdigung war. Die Tatsache, dass Alice gestorben ist, verrät zwar schon einiges vom Handlungsverlauf, doch der Hinweis weckt auch das Interesse, mehr über die Hintergründe zu erfahren. In einer zweiten Zeitebene blickt Katherine zurück in die Vergangenheit und schildert ihre Erlebnisse mit Alice. Stück für Stück wird auch das Geheimnis um Katherines tote Schwester Rachel gelüftet, denn auch auf diese noch weiter zurückliegenden Ereignisse geht Katherine ein. Das Buch ist in Kapitel unterteilt, diese sind jedoch nicht mit den verschiedenen Zeitebenen gekennzeichnet. Deshalb muss man sich zu Beginn der einzelnen Abschnitte kurz orientieren in welcher Zeitebene man sich gerade befindet.

 

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich in die Handlung hineinversetzen und ihr ohne Schwierigkeiten folgen. Die Ich-Erzählerin Katherine wirkt sympathisch, dadurch fällt es leicht in die Haut der Hauptprotagonistin zu schlüpfen und an ihren Gedanken und Gefühlen teilzuhaben. Ihre Handlungen sind für erwachsene Leser vielleicht nicht immer nachvollziehbar, doch da Katherine ja in der Zeitebene, in der sich die Geschichte mit Alice zuträgt, gerade erst 17 Jahre alt ist, wirkt sie dadurch noch lebendiger. Durch die Ich-Perspektive hat man allerdings nur eine eingeschränkte Sicht auf den Verlauf der Handlung. In dieser Erzählung kommen die Gefühle nicht zu kurz. Hier erlebt man u.a. Liebe, Trauer, Wut und unbändigen Hass. Es ist der Autorin hervorragend gelungen diese Gefühle zu vermitteln. Man kann sich so auf die Handlung einlassen und mit den Protagonisten mitfiebern. Der Plot ist nicht neu und beim aufmerksamen Lesen kann man bereits im ersten Viertel des Buchs erahnen, warum Alice Katherines Nähe sucht. Da man sich aber bis zum Schluss nicht ganz sicher sein kann, bleibt die Handlung interessant.

 

Mein Fazit


\"Die Wahrheit über Alice\" ist für mich ein spannendes Buch, das sich eher an eine jugendliche Zielgruppe richtet. Dennoch hat es auch mir, als erwachsene Leserin, sehr gut gefallen. Ich habe es innerhalb eines Tages durchgelesen. Durch die bedrohliche Atmosphäre, die über der ganzen Erzählung liegt, konnte ich mich nur schwer von der Handlung lösen. Ich bewerte das Buch deshalb mit acht von zehn Sternen.


KimVi hat insgesamt 226 Rezensionen angelegt.


Mit Alice kam das Glück, es ging aber auch mit Alice wieder

06.02.2011 Bewertung:  5 Caro1893 vergibt 10 von 10 Punkten

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\"Die Wahrheit über Alice\" ist ein aufwühlender Roman über Freundschaft mit einem bittersüßem Ende.

Alice - ein scheinbar perfektes Mädchen: beliebt, gut aussehend, witzig, charmant...Katherine kann ihr Glück kaum fassen, als Alice sich mit ihr anfreundet. Denn Katherine hat eine schlimme Zeit hinter sich und trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum. Nach anfänglicher guter Freundschaft, verhält sich Alice immer merkwürdiger und boshafter. Als Katherine die Liebe ihres Lebens kennenlernt, kann Alice das nicht akzeptieren und es kommt zur Katastrophe...

\"Die Wahrheit über Alice\" hat mir sehr gut gefallen. Nach und nach werden immer mehr Facetten von Alice sichtbar und je mehr preis gegeben wurde, desto gefesselter war ich. \"Die Wahrheit über Alice\" ist ein schockierendes Buch, das zeigt, was das Leben mit einem Menschen machen kann. Alice, die in ihrer Kindheit nicht geliebt wurde, muss diesen Frust nun an anderen auslassen und Katherine, die Schlimmes durchgemacht hat, braucht lange um wieder Spaß am Leben zu haben. Ich finde, dass man sich durchaus in einigen Empfindungen der Charaktere wiederfinden kann. Schuldgefühle werden hier sehr gut dargestellt.

Das schockierende Ende der Geschichte, das mich ein wenig traurig und fassungslos zurückgelassen hat, passt gut zu der Geschichte. Ein kitschiges Happy End, hätte die Glaubwürdigkeit der Protagonisten absolut zerstört. Und da die Geschichte ein sehr offenes Ende hat, welches jedoch eindeutig in die positive Richtung weißt, bleibt es der Fantasie des Lesers überlassen, wie sich die Dinge letzendlich entwickeln.


Caro1893 hat insgesamt 5 Rezensionen angelegt.


Wenn die Freundin zur Feindin wird

31.03.2011 Bewertung:  4 Pharo72 vergibt 8 von 10 Punkten

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Die 17jährige Katherine Patterson meidet jeglichen Kontakt zu Gleichaltrigen, denn sie trägt ein großes Geheimnis mit sich herum, welches sie nicht offenbaren möchte. Umso erstaunter ist sie, als die allseits beliebte und bildschöne Alice Parrie ihre Freundschaft sucht. Nur widerstrebend lässt sie sich darauf ein, genießt es aber bald sehr. Doch Alice verhält sich zunehmend merkwürdiger und wird alsbald verletzend. Was sind ihre wahren Beweggründe für die Freundschaft zu Katherine?

Mit ihrem Debüt legt Rebecca James einen spannenden Psychothriller für eine jugendliche Zielgruppe vor. Besonders Mädchen zwischen 14 und 18 dürften sich angesprochen fühlen.

Gekonnt verknüpft sie die verschiedenen Zeitebenen miteinander. Bereits im Prolog erfährt der Leser, dass Alice tot ist, was das Interesse, wie alles dazu kam, noch mehr anfacht. Im ständigen Wechsel wird die Vergangenheit von Katherine, besonders den Mord an ihrer Schwester Rachel betreffend, die Freundschaft und deren Bruch zu Alice sowie Katherines Gegenwart mit ihrer kleinen Tochter Sarah beleuchtet.

Dabei versteht es die Autorin, die Spannung auf hohem Niveau zu halten und jeweils nur so viel preiszugeben, dass man einfach weiter lesen muss. Die Sprache ist einfach gehalten und der Roman somit sehr flüssig lesbar. Besonders die Charakterisierung der von Narzissmus, Egoismus, Neid und Hass zerfressenen Alice fand ich sehr gelungen.

Rebecca James hat großes Erzähltalent, auch wenn die Geschichte nicht gänzlich neu war. Weiteren Veröffentlichungen von ihr sehe ich mit Freude entgegen.


Pharo72 hat insgesamt 83 Rezensionen angelegt.


 
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