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Engel aus Eis: Kriminalroman
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Titel:      Engel aus Eis: Kriminalroman
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      1558
Autor:      Camilla Läckberg
ISBN-10(13):      3471350152
Verlag:      List Hardcover
Publikationsdatum:      2010-09-08
Edition:      Hardcover
Number of pages:      512
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4.5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
Endlich kann sich Autorin und „Gelegenheits-Detektivin“ Erica Falck auf ihr neues Buch konzentrieren: Ein Jahr lang hat sie sich um ihre neugeborene Tochter Maja gekümmert, doch jetzt ist ihr Mann, Hauptkommissar Patrick Hedström, an der Reihe – er nimmt (ganz politisch korrekt) seine Elternzeit, und sie darf arbeiten, endlich.

Doch für beide verlaufen die ersten Tage in dieser neuen Konstellation ganz anders als geplant. Erica kann sich einfach nicht auf die Arbeit konzentrieren, denn sie hat alte Tagebücher ihrer Mutter – die sie als schweigsame, verkniffene Frau in Erinnerung hat – aus der Kriegszeit gefunden und ist so fasziniert davon, etwas über ihre Mutter als junge Frau in Erfahrung zu bringen, dass sie ihr Buchprojekt sträflich vernachlässigt. Und Patrick schafft es einfach nicht, dem Kommissariat fernzubleiben, denn im Dorf Fjällbacka ist ein Mord geschehen – wie sollen die Kollegen die Ermittlungen nur ohne ihn führen? Also mischt Patrick mehr oder weniger ungebeten in der Polizeiarbeit mit, und die kleine Maja wird mal in der Dienststelle bei der Sekretärin „geparkt“, mal zum Tatort mitgenommen...

Der Ermordete war ein alter Mann, pensionierter Geschichtslehrer und auf die Nazizeit spezialisierter Historiker. Die Polizei konzentriert sich zunächst auf Neonazi-Kreise, denn den Faschisten war der alte Erik Fraenkel schon lange ein Dorn im Auge. Doch als auch noch eine alte alzheimerkranke Frau getötet wird, wird bald offenbar, dass der Schlüssel zu diesem Fall in der Vergangenheit liegen muss: Beide Mordopfer waren in der Kriegszeit befreundet und haben den Widerstand gegen die deutschen Besatzer unterstützt – in einer Clique, zu der auch Ericas Mutter gehört hat. Und so stoßen Erica bei ihrer Recherche über die Vergangenheit ihrer Mutter und Patrick bei seiner Mithilfe in der Mordermittlung unerwartet an einem gemeinsamen Punkt aufeinander...

Der Roman ist sehr gelungen konstruiert; viele Handlungsstränge, von denen manche auch gar nichts mit dem Fall zu tun haben, wechseln sich raffiniert ab und werden unterbrochen von kurzen Kapiteln, die in den Jahren 1943 bis 1945 spielen und so die Geschehnisse um die Clique in direktem Licht beleuchten. Was das Buch (und die ganze Reihe um Erica und Patrick) so sympathisch macht, ist seine Erdung im normalen Leben. Hier ist niemand ein Superheld, hier hat jeder nebenbei mit seinen kleineren oder größeren privaten Problemen zu kämpfen, und hier werden Fehler gemacht (auch und gerade bei der Ermittlung). Deswegen ist der Fall nicht weniger spannend oder spektakulär, ganz im Gegenteil, die Spannung nimmt stetig zu, gerade in der zweiten Hälfte ist das Buch ein echter Pageturner. Aber es ist wohltuend, in einem Kriminalroman mal Ermittler vor sich zu haben, die neben der Arbeit auch noch Einkäufe erledigen müssen, die ein paar wichtige Fragen auch mal zu stellen vergessen oder die mehr damit beschäftigt sind, über ihren unfähigen Chef zu lästern, als einen Bericht zu schreiben. Denn so sieht wirkliche Polizeiarbeit wohl aus. -- Christoph Nettersheim

   


Rezensionen
Camilla Läckberg - Engel aus Eis

13.09.2010 Bewertung:  4.5 Stahlfixx vergibt 9 von 10 Punkten

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Über das Buch:
Zwei Jugendliche finden bei einem Einbruch eine Leiche, es handelte sich um den ehemaligen Geschichtslehrer Erik Frankel, bei dem sie sich eigentlich nur heimlich einige \"Nazi-Devotionalien\" ansehen wollten, der allerdings zu diesem Zeitpunkt schon etliche Wochen erschlagen an seinem Schreibtisch sitzt. Er lebte zusammen mit seinem Bruder Axel, einem \"Nazi-Jäger\" und ehemals selbst vom NS-Regime Verfolgten, der sich den Sommer über in Paris aufhielt. Die Polizei beginnt zu ermitteln, doch gibt es kaum Spuren oder auch nur ein ansatzweise vorhandenes Motiv - wer könnte Interesse am Tod eines über 80 jährigen und recht zurückgezogen lebenden Mannes haben?
Patrik ein Ermittler des örtlichen Polizeiteams, der sich zum Zeitpunkt des Mordes in Elternzeit befindet, greift seinen Kollegen, einerseits aus elternzeitlicher (geistiger) Unterforderung, andererseits aus eigenem Interesse, etwas unter die Arme, denn seine Frau Erica hatte, anscheinend kurz vor dessen Tod, Erik Frankel einen NS-Orden gegeben, über den sie etwas herausfinden wollte. Den Orden fand sie eingewickelt in ein blutiges Babyhemdchen mit einigen Tagebüchern ihrer Mutter. Widerwillig beginnt Erica, die kein besonders inniges Verhältnis zu ihrer Mutter hatte, die Tagebücher zu lesen und die Geschichte hinter der (vermeintlichen) Lieblosigkeit ihrer Mutter zu entdecken. Verwoben wird eine Mordermittlung in der Gegenwart mit Geheimnissen aus der Vergangenheit, zu einer Wahrheit, die niemand vermutet hätte.


Meine Meinung:
\"Engel aus Eis\" ist der fünfte Roman von Camilla Läckberg, welcher sich mit Fällen in Fjällbacka und dem Ermittlerteam um Patrik befasst. Die Bände sind chronologisch geschrieben und gerade was die Entwicklung der Charaktere betrifft baut ein Buch auf dem anderen auf. Beleuchtet wird insbesondere, in allen Bänden, die Lebensgeschichte von Patrik und Erica, ihre und auch die Entwicklung ihrer Familien. Die Bände bestehen jeweils auch als eigenständiges Buch, jedoch fehlt dem Leser einiges an Hintergrundinformation, also ist es, zwar kein \"muss\", aber schon von Vorteil, die Vorgängerbände gelesen zu haben.
Bücher, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland/Europa beschäftigen, empfinde ich oft für mich persönlich als heikel, einerseits mag ich es nicht, wenn die wenig ruhmreiche deutsche Geschichte zu schnöder Unterhaltung ausgeschlachtet wird, andererseits mag ich auch die \"Schwarz-Weiß-Malerei\" nicht - Deutscher = Nazi = böse (und umgekehrt), sicherlich war es keine gute Zeit, jedoch gab es auch damals auch viele Schattierungen zwischen nur \"Schwarz\" und nur \"Weiß\". Doch Camilla Läckberg schafft hier die Gratwanderung, die Geschichte für mich auf ein gutes Maß herunterzubrechen, einerseits informativ (die Geschichte der Besatzung Nordeuropas), andererseits menschlich. Ich hatte weder das Gefühl, dass die Geschichte mit einem erhobenen Zeigefinger erzählt wurde, noch dass es zu banal war, um dem schwierigen Thema wirklich gerecht zu werden.
Eine weitere (für mich) gelungene Gratwanderung besteht das Buch, bei den Teilen, die sich mit Patrick, Erica und ihrren Angehörigen beschäftigen (welche auch den größten Teil des Buches einnehmen). Das Buch ist sicherlich dem Genre Krimi zuzuordnen, doch die eigentliche Ermittlung nimmt wenig Platz im Buch ein, im Vordergrund steht eigentlich das Leben der (Haupt-) Protagonisten, welches ja durch Ericas Mutter mit Erik Frankel verbunden ist, denn sie gehörten in den letzten Jahren des 2. Weltkrieges einer Clique an von Jugendlichen aus Fjällbacka an. Dieses Leben wird fast schon liebevoll und sehr detailreich geschildert, was mich in weniger gelungenen Fällen oft langweilt und oft ins Belanglose abgleitet, hat mir hier Spaß gemacht. Auch kleinere Nebenschauplätze und Handlungsstränge um andere Beteilige sind sehr gut ausgearbeitet und genauso dicht gezeichnet wie die Geschichten der Hauptcharaktere und machen das Buch für mich fast schon zu etwas Besonderem.
Camilla Läckberg gelingt es geschickt Spannung ohne Effekthascherei zu erzeugen, der Prolog ist die Ausnahme, da wird die Auffindesituation Erik Frankels recht detailreich geschildert, aber der Prolog soll ja auch primär den Leser ködern - und das tut er. Danach begibt sich der Leser mit Patrick und seinen Kollegen auf Spurensuche, beginnt mit Erica die Tagebücher ihrer Mutter zu lesen und lernt dadurch Elsy und ihre Freunde im Jahre 1944 kennen. Eingeschoben werden immer wieder Begebenheiten und Geschichten aus der Sicht von Elsys Freunden, die nach und nach dazu führen, dass Erica Elsy verstehen lernt und ihren Frieden mit ihrer bereits verstorbenen Mutter machen kann. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, kam mir der Satz \"Die Wahrheit sucht sich ihren Weg\" in den Sinn und das ist es auch, was das Buch für mich am besten beschreibt.
Insgesamt ist das Buch für einen Krimi etwas anspruchsvoller geschrieben, die Handlungsstränge sind komplex und sehr gut durchdacht, die Charaktere sind liebevoll gezeichnet. \"Engel aus Eis\" reiht sich für mich auch nicht 100%ig in die Riege der \"düsteren Nordländer\" ein, es ist zwar auch kein vor Freude sprühendes Buch, aber es fehlt das \"absolut Böse\" und die vollkommene Hoffnungslosigkeit, die ich damit verbinde. Anfangs empfand ich die Wechsel der Handlungsstränge nur nach einem Absatz, ohne einen Kapitelwechsel etwas verwirrend, aber an diesen Schreibstil kann man sich als (von leichterer Lesekost verwöhnter Leser, bei denen das Kapitel auch (brav) mit dem Wechsel des Handlungsstranges wechselt) schnell (wieder) gewöhnen. Sehr positiv finde ich auch die geringe Klischeedichte - die Charaktere sind ganz normale Menschen, wie du und ich, mit den Problemen von Menschen, wie du und ich, allerdings ohne die gerne bemühte Alkohol- oder Drogensucht und komplett verbitterte oder gescheiterte Existenzen, aber auch ohne die Banalität, die zu einfach gestrickte (komplett austauschbare) Charaktere hervorrufen können. Die Auflösung des/r Mord/e ist stimmig, nichts bleibt offen oder hinterlässt den Leser unzufrieden und der Plot hat durchaus Potenzial nachdenklich zu machen.


Mein Fazit:

Ein durch und durch gelungener und anspruchsvoller Krimi.


Stahlfixx hat insgesamt 42 Rezensionen angelegt.


Engel aus Eis von Camilla Läckberg - Teil 5

28.09.2010 Bewertung:  4 coffee2go vergibt 8 von 10 Punkten

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Kurze Inhaltszusammenfassung:

Der fünfte Teil der Krimi-Serie spielt wieder im schwedischen Ort Fjällbacka. Erica Falck ist Buchautorin und betreibt derzeit Ahnenforschung über ihre vor kurzem verstorbene Mutter, da sie alte Tagebücher ihrer Mutter aus der Zeit des Nationalsozialismus gefunden hat. Ihr Mann Patrik ist derzeit in Elternkarenz und kümmert sich um die einjährige Tochter Maja.

Gleich zu Beginn des Buches wird man in die Szene einer Mordermittlung hineinversetzt. Da es ein kleiner Ort und eine kleine Polizeidienststelle ist, kann Patrik sich nicht zügeln, und ermittelt auch während seiner Karenzzeit mit am Fall.

Verwoben und verwickelt sind auch die Mordermittlungen, da das erste Mordopfer gleichzeitig auch ein Jugendfreund von Ericas Mutter war, und in ihre Ahnenforschung verwickelt war. Es gibt dann noch weitere Opfer innerhalb der ehemaligen Jugendclique und Erica deckt mit ihren Nachforschungen interessante und sehr traurige Geschehnisse aus dem Leben ihrer Mutter auf.

Am Ende des Buches erfährt man noch spannende private Details aus dem Leben der beiden Schwestern Erica und Anna, aber näheres wird hier nicht verraten.

 

Meine Meinung zum Buch:

Die Kapitel sind relativ kurz und es gibt einen häufigen Szenenwechsel zwischen der Gegenwart und einen Rückblick in die Nazi-Zeit. Dies lockert die Geschichte sehr auf und hat mich auch jeweils neugierig gemacht, möglichst rasch weiteres zu erfahren, sodass ich das Buch in zwei Tagen durchlesen musste.

Gut gefallen hat mir auch, dass Camilla Läckberg die Charaktere sehr detailliert beschrieben hat und dass das Privatleben der einzelnen Personen einen sehr großen Raum im Buch eingenommen hat, mindestens die Hälfte des Buches. Somit ist es für mich sehr realitätsnah geworden und die Charaktere erscheinen sympathisch und allesamt menschlich mit ihren Vorzügen und ihren Fehlern. Für mich war es von Vorteil, dass ich die vorigen vier Bücher der Serie vor „Engel aus Eis“ gelesen habe, somit war ich mit vielen Charakteren schon vertraut, zB mit Erica und Patrik, mit Patriks KollegInnen der Polizeidienststelle, mit Patriks Mutter, Ericas Schwester Anna und ihrem Freund (gleichzeitig Ericas Ex-Freund) Dan usw.; neu hinzugekommen sind Patriks Ex-Frau Karin, die neue Polizeikollegin Paula und die Clique aus der Jugendzeit von Ericas Mutter.

Es werden sowohl Themen aus der Vergangenheit (Kriegssituation, Verrat, Verbrechen) sowie auch aktuelle Themen wie Väterkarenz oder die Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften miteinander verwoben. Sehr dominant in diesem Buch scheint mir das Thema Kinder – von Schwangerschaft über Geburt bis zur Pubertät – zu sein.

Erica trägt mit ihren Recherchen auch in diesem Buch wieder sehr viel zum Lösen des Falles bei und ist auch aufgrund ihrer Familiengeschichte wieder persönlich involviert. Dies macht die Geschichte umso spannender, da die Lösung des Falles nicht nur aus polizeilicher Sicht, sondern auch aus Ericas Perspektive betrachtet wird.

Cover und Titel:

Das Cover sieht recht neutral aus, ist aber ansprechend, sodass es mir auch im Bücherregal aufgefallen wäre. Über den Zusammenhang des Titels „Engel aus Eis“ habe ich nachgegrübelt, bin mir aber nicht ganz schlüssig geworden, warum er für das Buch gewählt wurde. Eventuell aufgrund der inneren Kälte, die Ericas Mutter ihren Töchtern gegenüber ausgestrahlt hat?

Fazit:

Ich würde das Buch an LeserInnen weiterempfehlen, die nicht nur an einem brutalen und blutigen Krimi interessiert sind, sondern an einem Krimi mit vielen Alltagssituationen aus dem Familienleben und geschichtlichem Hintergrund. Auf alle Fälle ist das Buch durch die einfache und beschreibende Schreibweise der Autorin, trotz der knapp über 500 Seiten, sehr schnell zu lesen. Wenn man die vier Vorgänger-Krimis von Camilla Läckberg gelesen hat, kann man sich natürlich noch schneller und einfacher in das Geschehen hineinfinden, da man die Hauptcharaktere bereits kennt, allerdings werden sie gut eingeführt, sodass man auch gut mit dem fünften Teil der Serie starten kann, ohne dass die Zusammenhänge unklar wären.

Das Ende des Buches lässt darauf hoffen, dass es einen weiteren Teil geben wird. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung!

 


coffee2go hat insgesamt 62 Rezensionen angelegt.


Mordfälle im Schatten der Nazi-Vergangenheit

21.10.2010 Bewertung:  4.5 Nordlicht vergibt 9 von 10 Punkten

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Im schwedischen Fjällbacka wird ein allseits beliebter pensionierter Geschichtslehrer ermordet. Erik Frankels spezielles Interessensgebiet waren der Nationalsozialismus und dessen Erscheinungsformen in Schweden während des Zweiten Weltkriegs. Erika Falck ist besonders betroffen über Frankels Tod, denn sie hatte vor kurzem einen Nazi-Orden, den sie unter den Hinterlassenschaften ihrer verstorbenen Mutter Elsy gefunden hatte, bei Erik Frankel vorgelegt, weil sie sich davon Aufschluss über die Jugend ihrer Mutter erhoffte. Erika  und ihre Schwester Anna haben ihr Leben lang unter der Kälte und Unnahbarkeit ihrer Mutter gelitten. Doch die Tagebücher ihrer Mutter zeichnen ein völlig anderes Bild ihres Charakters. Warum hat Elsy sich so verändert und was hatte sie mit den Nazis zu tun?
Erikas Mann Patrick Hedström ist bei der Polizei. Zwar hat er gerade seinen Erziehungsurlaub angetreten, um seine einjährige Tochter Maja zu betreuen, aber es fällt ihm schwer, sich von seiner Dienststelle fernzuhalten. Als er feststellt, dass Erikas Mutter indirekt in den Mordfall verwickelt ist, den seine Kollegen untersuchen, gibt es kein Halten mehr. Sowohl er als auch seine Frau lassen keine Gelegenheit aus, sich in die Ermittlungen einzumischen, bzw. auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei stoßen sie auf rätselhafte Vorgänge, die sich 60 Jahre zuvor zwischen der damals 14-jährigen Elsy, ihrer Freundin Britta, Erik Frankel und Frans Ringholm abgespielt haben. Die vier Teenager waren zunächst ein harmonisches Kleeblatt, aber nachdem ein fünfter Jugendlicher, der junge norwegische Widerstandskämpfer Hans, auf der Flucht vor den Nazis in Norwegen zu ihrer Gruppe gestoßen war, taten sich immer größere Risse in ihrer Freundschaft auf....Welche Rolle spielte Axel, Eriks älterer Bruder, der für die Widerstandskämpfer Waren und Informationen nach Norwegen schmuggelte, von den Deutschen verhaftet und schließlich im KZ Sachsenhausen interniert war, wo er beinahe ums Leben gekommen wäre?
Der Mord an Erik Frankel bleibt nicht der einzige, die Ermittlungen scheinen nicht voranzukommen. Axel Frankel hat sein Leben dem Kampf um Gerechtigkeit verschrieben, seit Jahrzehnten bemüht er sich unermüdlich darum, NS-Verbrecher vor Gericht zu bringen. Frans Ringholm dagegen lebt nur für die \"Säuberung\" des modernen Schweden von fremden Elementen, er steht einer Neonazi-Organisation vor. Diese beiden Männer sind die einzigen, die den Schlüssel zur Lösung der rätselhaften Morde in den Händen halten, aber sie schweigen verbissen.


Nordlicht hat insgesamt 44 Rezensionen angelegt.


 
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