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Das verlorene Symbol: Thriller
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Titel:      Das verlorene Symbol: Thriller
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      1211
Autor:      Dan Brown
ISBN-10(13):      3785723881
Verlag:      Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover)
Publikationsdatum:      2009-10-14
Edition:      6
Number of pages:      768
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3.5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Thriller. Aus d. amerikan. Engl. übers. u. entschlüsselt v. Bonner Kreis
Erscheinungsjahr: 2009
Gewicht: 1005 gr / Abmessung: 22 cm
Von Brown, Dan

Washington, D.C.: In der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Doch dazu benötigt er die Unterstützung eines Menschen, der ihm freiwillig niemals helfen würde: Robert Langdon, Harvard-Professor und Experte für die Entschlüsselung und Deutung mysteriöser Symbole.
Nur ein finsterer Plan ermöglicht es, Robert Langdon in die Geschichte hineinzuziehen. Fortan jagt der Professor über die berühmten Schauplätze der Hauptstadt, doch die wahren Geheimnisse sind in dunklen Kammern, Tempeln und Tunneln verborgen. Orte, die vor ihm kaum jemand betreten hat. Und er jagt nicht nur - er wird selbst zum Gejagten. Denn das Rätsel, das nur er zu lösen vermag, ist für viele Kreise von größter Bedeutung - im Guten wie im Bösen.
Zwölf Stunden bleiben Robert Langdon, um seine Aufgabe zu erfüllen. Danach wird die Welt, die wir kennen, eine andere sein.
Aus der Amazon.de-Redaktion
Der amerikanische Bestsellerautor Dan Brown ist eine Art Spezialist für mörderische Fingerzeige – und das ist durchaus wörtlich zu verstehen. Im Sensationserfolg Sakrileg gibt der grausam getötete Chefkurator des Louvre dem Symbologen und Harvard-Professor Robert Langdon durch eine blutige Fingerzeichnung auf seinem eigenen Körper den ersten Hinweis. Und in Das verlorene Symbol ist es die abgetrennte und mit rätselhaften Zeichen tätowierte Hand von Langdons langjährigem Freund Peter Solomon, die im Washingtoner Kapitol auf ein Gemälde des ersten US-Präsidenten George Washington weist.

Washington war nicht nur Präsident, er war auch Freimaurer – und Langdon ist eigentlich nach Washington D.C. gekommen, um über diesen Geheimbund und seine Bedeutung für die heutige USA einen Vortrag zu halten. Am Zusammenspiel dieser mysteriös verbundenen Fakten entzündet sich der Plot. Ein Handy-Anruf macht Langdon gleich mit seinem Gegner bekannt: Es ist ein schrecklich tätowierter Mann, der sich Mal’akh, „Engel“, nennt. Er hat den verstümmelten Solomon, ebenfalls ein Freimaurer, in seiner Gewalt. Und er will, dass Langdon ihm beim Entschlüsseln des letzten großen Geheimnisses der Freimaurer hilft. Zwölf Stunden bleiben Browns Helden, um eine Katastrophe zu verhindern, „von der sich das Land nicht mehr erholen wird“ – zwölf Stunden, in denen er durch Washington zieht, um eine Pyramide zu finden, die Aufschluss über alles gibt: verfolgt nicht nur von der verrinnenden Zeit und einer von Mal’akh gezogenen Spur mörderischer Gewalt, sondern auch von der CIA-Agentin Sato, von der zunächst unklar bleibt, auf welcher Seite sie eigentlich steht...

Wer Das verlorene Symbol zur Hand nimmt, wird sofort in Browns Welt hineingezogen. Das hat vor allem damit zu tun, dass man alle Versatzstücke des Plots schon sattsam aus den Vorgängerbüchern kennt. Da gibt es den diabolischen, fast übermenschlichen und unmenschlich entstellten Verbrecher ebenso wie die schöne Frau, die diesmal in Gestalt von Solomons Schwester an Langdons Seite tritt. Und da gibt es das letzte große, von Verschwörungstheorien ummäntelte Geheimnis (das allerdings weniger groß – sprich: weniger spektakulär als das in Sakrileg daherkommt). Aber das macht eigentlich gar nichts. Denn Brown mixt seine Zutaten bis zum überraschenden Finale derart fulminant zusammen, dass am Ende trotz einiger Unglaubwürdigkeiten wieder ein unglaublich spannender Mix entsteht, der seinen Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Das hat vor allem auch damit zu tun, dass Brown die Technik des Cliffhangers bis zur Unerträglichkeit ausreizt – den Thriller-Fan wird’s freuen. -- Thomas Köster


   


Rezensionen
Am Anfang war das Wort

23.03.2010 Bewertung:  4 antjemue vergibt 8 von 10 Punkten

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Nachdem ich vor einigen Jahren die bis dato erschienenen Werke des amerikanischen Autors Dan Brown, insbesondere „Illuminati“ und „Sakrileg“ regelrecht verschlungen hatte, freute ich mich sehr, als ich in diesem Jahr von dem Erscheinen der deutschen Ausgabe seines neuesten Buches erfuhr. So war es nur logisch, dass es auf meiner Merkliste auftauchte und ich die Bestellung wenige Tage vor der Veröffentlichung am 14. Oktober 2009 auslöste. Am Folgetag traf es dann auch schon bei mir ein. So las ich nur noch die wenigen Seiten des vorher von mir gelesenen Buches zu Ende, um mich dann ganz dem Wälzer mit dem Titel \"Das verlorene Symbol\" zu widmen.

===Ein neuer Verschwörungsthriller mit Robert Langdon===

Die Hauptfigur ist mir ja schon aus \"Illuminati\" und \"Sakrileg\" bekannt. Robert Langdon, Mitte 40, ist Symbologe und unterrichtet normalerweise als Professor an einer Universität. Er ist daher mit alten Mythen und verschiedenen Symbolschrriften vertraut. Diesmal wurde Langdon, unter dem Vorwand, als Gefallen für einen alten Freund, einen Vortrag über den Freimaurerkult zu halten, nach Washington DC gelockt. Doch sein Freund Peter Solomon erwartet ihn nicht. Dafür aber dessen Hand. Diese wurde nämlich in der Rotunde des Capitols als mystische Einladung für Langdon drapiert, das geheime Wissen der legendären Freimaurerpyramide zu entschlüsseln. So befindet sich Landon dann auch schon kurz nach seiner Ankunft in der zweifelhaften Gesellschaft von Sicherheitsdienst und CIA...

Weitere Protagonisten
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Peter Solomon gehört zur Elite der Washingtoner Gesellschaft, ist Leiter des Smithonian Instituts und ein hochrangiges Freimaurermitglied. Außerdem ist er ein guter, fast väterlicher Freund von Robert Langdon. Als Peter Solomon verschwunden ist und Robert an diversen Zeichen seine Hand im Capitol sofort erkennt, macht er sich berechtigte Sorgen um ihn, genau wie seine jüngere Schwester,

Katherine Solomon, die eine noetische Wissenschaftlerin ist und von ihrem Bruder zur Entfaltung ihrer wissenschaftlichen Arbeit ein eindrucksvolles Laboratorium mit strengsten Sicherheitsvorkehrungen in einem geheimen Museum der Stadt eingerichtet bekam. Noetik ist lt. Brown ein Fachbereich, der Wissenschaft und Übersinnliches miteinander verbindet und dabei unglaubliche Ergebnisse erzielt. Katherine wirkt trotz ihres Reichtums und des ungewöhnlichen Fachbereichs extrem bodenständig und sympathisch.

Inoue Sato ist CIA Direktorin. Unmittelbar nach Auffinden von Solomons Hand kommt sie ins Capitol gestürmt und reißt alle Ermittlungen mit der Begründung, dass es um Fragen der nationalen Sicherheit geht, an sich. Sie ist sehr resolut und lässt keinen Widerspruch zu. Lange ist durch ihr sehr widersprüchliches Verhalten unklar, auf welcher Seite sie steht.

Mal’akh, ist derjenige, der in „Das verlorene Symbol“ den Part des Bösen inne hat. Viele Jahre hat er auf eine ganz bestimmte Erfüllung hingearbeitet. Seinen Körper betrachtet er als Gesamtkunstwerk, dem nur noch eine Kleinigkeit zur absoluten Vollkommenheit fehlt. Die Figur ist eigenartig und trotz der nach und nach gegebenen spektakulären Enthüllungen zu seiner Persönlichkeit, bleibt hier einiges unaufgeklärt.

===Bewährtes Muster: Mystisches mit realen Hintergründen===

Bevor der Autor das erste Mal zu der mit schon bekannten Hauptfigur schwenkt, zeigt er in einem düsteren Prolog ein Freimaurerritual, welches gleichzeitig für den Leser auch der erste Kontakt mit Langdons mysteriösen Gegenspieler ist. Verrat, ist die erste Grundaussage, auf die sich der Roman stützt. Dann wechselt er die Schauplätze und führt im Laufe des Geschehens, an authentischen Orten, ziemlich schnell hintereinander weg die anderen Protagonisten ein. Dabei enthüllt Dan Brown einen Großteil seines Wissens über die Noetik, historische Kultstätten, die Freimaurerkultur, von der er sichtlich fasziniert ist und lässt Robert Langdon, gemeinsam mit der noetischen Wissenschaftlerin Katherine Solomon, der Schwester seines verschwundenen Freundes, auf der Flucht ein paar abenteuerliche Entdeckungen machen. Dazwischen gibt es natürlich auch ein paar Bauernopfer.

Letztendlich wandte der Autor bei „Illuminati“ und „Sakrileg“ schon genau dieses Muster an. Allerdings untersetzte er es in diesen Werken mit wesentlich mehr Tempo und Aktion, so dass ich davon ganze Nächte lang in Spannung gehalten wurde. Bei „Das verlorene Symbol“ war es jedoch eher so, dass ich das Buch nach jeweils gut 100 Seiten getrost für ein paar Stunden gesunden Schlaf aus den Händen legen und das Gelesene setzen lassen konnte. Dabei waren die Ausführungen durchaus interessant und, in Verbindung mit den realen Gebäuden, Institutionen und Kunstwerken, letztendlich auch schlüssig und gut vorstellbar. Doch viele der wissenschaftlichen Erklärungen und auch einige Handlungsstränge (wie Langdons Alptraum) führten ins Leere, waren letztendlich nur Füllstoff und für den Fortgang der Geschichte nicht maßgebend. Die die Kernaussage des Buches gefällt mir wiederum: Menschen interessiert Euch, strebt nach Wissen!

===Das kommt natürlich von einem Lehrer ;o)===

Der amerikanische Autor Dan Brown wurde 1964 in New Hampshire (USA) geboren. Dort wuchs er als Sohn eines Mathematikprofessors und einer Kirchenmusikerin auf. Später studierte er Englisch, Spanisch und Kunstgeschichte und ist auch heute noch hauptberuflich als Lehrer für Englisch und Spanisch tätig. Die Kombination, dass Wissenschaft und Religion keine Gegensätze bedeuten, ist ihm also von klein auf mitgegeben worden und legten den Grundstein für den großen Erfolg seiner Werke, die mittlerweile in viele Sprachen übersetzt werden. In Deutschland sind seine Bücher in folgender Reihenfolge erschienen:

1. 2003 – Illuminati (2000)
2. 2003 – Meteor (2001)
3. 2004 – Sakrileg (2003)
4. 2005 – Diabolus (1998)
5. 2009 – Das verlorene Symbol (2009)

Dan Brown ist verheiratet und lebt heute in Neuengland. Wer jetzt noch mehr über den Autor wissen möchte, kann sich auf Wikipedia und diversen anderen Internetseiten wirklich umfangreich informieren.

===Schlussworte===

Alles in allem habe ich auch „Das verlorene Symbol“ wieder gern gelesen. Trotzdem kann ich nicht leugnen, dass es mich nicht so nachhaltig gefesselt hat, wie seine Vorgänger um die Hauptfigur Robert Langdon. Es ist wieder mit umfangreichem Wissen über Mystik, Symbolik, Religion, Architektur, Wissenschaft und Kunst angereichert. Doch das durchgängige Halten der Spannung ist dem Autor, der es ähnlich wie seine anderen Bücher aufgebaut und auch in der Erzählperspektive geschrieben hat, diesmal nicht so gut gelungen. Die Wechsel zwischen den Handlungssträngen fand ich teilweise nicht so gekonnt. Hin und wieder kamen trotz des wirklich interessanten Stoffes Längen beim Lesen auf. Eine Empfehlung möchte ich Euch zwar nicht verwehren. Im Nachhinein würde ich aber lieber auf die preiswertere Taschenbuchausgabe warten.

Gustav Lübbe Verlag 2009
Übersetzung Bonner Kreis
ISBN 978-3-7857-2388-3
764 Seiten
Derzeit nur als gebundene Ausgabe im deutschen Buchhandel für 26,- EUR


antjemue hat insgesamt 45 Rezensionen angelegt.


Wie aus dem Dan Brownschen Ei gepellt...

06.06.2012 Bewertung:  3 Tialda vergibt 6 von 10 Punkten

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Rezension:

Auf den ersten Blick sticht einem bei “Das verlorene Symbol” von Dan Brown direkt das auffällige rote Siegel mit dem Freimaurersymbol in er Mitte des Covers ins Auge. Und dass es sich im Buch wohl um die sagenumwobene, nicht mehr ganz so geheime, Loge handelt, bestätigt sich, sobald man den Buchdeckel geöffnet hat. Denn über dessen Innenseiten erstrecken sich grau ausgeblichene Karten von Gebäuden, darüber seltsame komplizierte Symbole und wiederum darüber das Freimaurersiegel vom Cover.

 

Dan Brown schreibt auch in diesem Band um Robert Langdon gewohnt spannend. Man kommt leicht durch den Text und das trotz der vielen eingestreuten Fakten. Alle wissenschaftlichen Informationen sind auf Tatsachen gestützt, wie auf der ersten Seite des Buches unter “Fakt” betont wird. Außerdem sind auch die beschriebenen Rituale der Freimaurer authentisch, alle erwähnten Kunstwerke und Monumente existieren wirklich und ebenso alle Organisationen die in der Geschichte eine Rolle spielen, wie, allen voran die Freimaurer, und z.B. das so genannte unsichtbare Collegium, was einem sehr interessant näher gebracht wird und noch während des Lesens zum nachrecherchieren einlädt.

 

An sich eine reißerisch gute Geschichte – wenn da nicht “Illuminati” und “Sakrileg” als Vorgänger existieren würden. Wir befinden uns in der dritten Story, in der Robert Langdon die Hauptrolle spielt und diese läuft haargenau so ab wie die beiden Vorangegangenen auch, was echt beginnt unglaubwürdig zu wirken. Das Schema “Tatort-Polizei-Flucht vor dieser-es enthüllt sich unglaubliches-nicht viel Zeit-Langdon wird von intelligenter junger Frau begleitet-Spannung und Gefahr-alles geht doch noch gut aus” nutzt sich einfach irgendwann ab. Im Endeffekt könnte man anstatt “das selbe in grün” auch “das selbe in Freimaurer” sagen. Wie aus dem Dan Brownschen Ei gepellt sozusagen und das nimmt dem Buch jegliche Originalität.

 

Fazit:

An sich gut und auch interessant – aber als Nachfolger einfach zu plastisch.


Tialda hat insgesamt 386 Rezensionen angelegt.


 
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