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Grabesgrün: Kriminalroman
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Titel:      Grabesgrün: Kriminalroman
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      1170
Autor:      Tana French
ISBN-10(13):      3596175429
Verlag:      Fischer
Publikationsdatum:      2012-02-23
Edition:      12
Number of pages:      704
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
GRABESGRÜN
   


Rezensionen
Grabesgrün

21.11.2010 Bewertung:  4 verbatim158 vergibt 8 von 10 Punkten

Userpic*Lesegefühl* Am Anfang freut ich mich richtig auf diesen Kriminalroman: endlich mal eine neue Autorin, welche auch noch wirklich super schreiben soll. Na da freute ich mich wirklich. Doch mein anfänglicher Elan neigte sich ziemlich schnell dem Ende, denn wie ich ja schon erwähnt habe, hatte ich in der letzten Zeit und werde ich auch in der nächsten Zeit eher weniger Zeit zum Lesen haben. Wenn es an Zeit mangelt, hat man auch einfach keine Lust zum Lesen, außer man ist so gefesselt, dass man nicht mehr loslassen kann. Doch das soll ja nicht dem Roman schaden, sondern das ist ja etwas Persönliches. Doch hier habe ich trotzdem ein Kontra anzuführen, denn der Roman wirkte vom Lesen her auf mich, als ob er immer so Gedächtnislücken hätte. Manchmal setzt die Autorin etwas voraus, was der Leser nur wissen kann, wenn er den Roman wirklich hundertprozentig genau liest. Da dies bei den meisten Lesern nicht der Fall ist und es auch bei mir stellenweise nicht so war, also am Anfang habe ich es schon aufmerksam gelesen, aber dann fehlte mir halt einfach die Zeit. So konnte ich einige Details dann nicht mehr nachvollziehen, was meinem Gefühl als Leser schon einen Abbruch brachte.   *Spannungsgefühl* Hier an dieser Stelle muss ich ja mal ein großes Lob an die Autorin loswerden: für ihren 1. Roman ist dieser wirklich super gut gelungen. Manche schreiben schon jahrelang mehrere Romane, die auch in die Bestsellerlisten kommen, aber längst nicht solch ein Niveau aufweisen, wie dieser Roman von Tana French. LOB! Dafür dass sie in 1 Roman 2 Kriminalgeschichten(Fälle) bearbeitet, verbindet sie diese wirklich gut miteinander. Der Leser wird durch die Verbindungen nicht verwirrt und die Spannung leidet keinesfalls darunter. Zum einem gibt es die Lebensgeschichte von Detectiv Ryan, welche durchaus gruselige Ansätze aufweist und zum anderen der eigentliche Mordfall an Katy Devlin, der von der Story her auch nicht ganz ohne ist. Gerade weil der Roman nicht so aufgebaut ist, dass die Guten auch immer die Guten sind, wird er spannender gestaltet. Durch die eigentliche Rahmenhandlung(die Lebensgeschichte des Detectiv Ryan) wird dem Roman sonderbar eine eigenartige Spannung verliehen, die den Leser davor bewahrt das Buch in die verstaubende Ecke zu schmeißen. So viel ich nun in den Zeilen vorher gelobt habe, muss ich auch eine kleine Kritik abgeben, denn der Roman ist an einigen Stellen ganz schön langatmig, so dass bei mir auch die sonst super Spannung nichts gebracht hat. Ich habe den Roman zwar nicht gleich in die Ecke geworfen, aber er konnte mich auch nicht reizen mal in der Woche hinein zu schauen. Vielleicht wenn der Arbeitstag mal nicht ganz so stressig war. Zudem hätte dieser Roman ein paar kleine Seiten kürzer sein können.   *Stil des Textes* Der komplette Roman ist in der Ich- Perspektive geschrieben worden, so dass eine deutliche „Verlinkung“ des Lesers mit dem Geschehen im Roman erzielt wird. Zudem findet man in dem Text sehr häufig wörtliche Rede vor, was aber in einem Kriminalroman nicht gerade ungewöhnlich ist. Das macht den Text wirklich interessant und ich werde animiert zum Weiterlesen. Sonst sind es in diesem Roman eher längere verschachtelte Sätze, die teilweise dazu beigetragen haben, dass ich mich irgendwo sehr verwirrt gefühlt habe. Aber gerade dadurch wurde ich an das Geschehen gefesselt. Wenn man über etwas stärker nachdenken muss und vielleicht sogar davon träumt(ich habe wirklich teilweise vom Roman geträumt), dann prägt man sich das Geschehen auch stärker ein. Das liegt nun mal in der Natur des Menschen und auch ich kann daran überhaupt nichts ändern. Gerade deswegen kann man sich ja durch das Lesen von Romanen so sehr im Leben bereichern, dass es wirklich sinnvoll ist Romane aller Art zu lesen.   *Lieber Buch oder Fernsehen?* Ganz allgemein gesehen würde ich persönlich lieber ein gutes Buch vorziehen, da man hier seine eigene Fantasie anregen kann und dadurch sich spaßigerweise auch noch bildet. Allerdings muss ich meiner Meinung bezogen auf diesen Kriminalroman widersprechen, denn die Langatmigkeit verleiht wirklich dazu, den Roman einfach fallen zu lassen und nicht mehr weiter zu lesen. Obwohl ich Kriminalromane wirklich sehr gerne lese, würde ich bei diesem hier eine Verfilmung vorziehen oder wenigstens ein Hörbuch. Soweit ich informiert bin, gibt es zu diesem Roman schon ein Hörbuch. Ich würde euch empfehlen, wenn ihr kaum Zeit habt zum Lesen, einfach das Hörbuch zu kaufen und statt vor dem Fernseher zu sitzen, lieber auf dem Sofa sitzend Platz zu nehmen und einfach nur zu lauschen. Also abschließend würde ich bei diesem Roman sagen: lieber Fernsehen bzw. audio-(visuelle) Medien. Doch sonst solltet auch ihr einen Roman dem Fernseher vorziehen. In den Romanen wird die eigene Fantasie mehr angeregt und man neigt im Leben nicht so dazu, sich etwas vorsetzen zu lassen.     **Fazit** Der Kriminalroman ist anders als andere. An Spannung lässt es die Autorin nicht mangeln, jedoch ist die Langatmigkeit ein wenig negativ. Dadurch sollte man den Roman nur lesen, wenn man wirklich Zeit zum Lesen hat.

verbatim158 hat insgesamt 13 Rezensionen angelegt.


 
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