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Das Buch
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Titel:      Das Buch
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      748
Autor:      Heike Hohlbein, Wolfgang Hohlbein
ISBN-10(13):      3800029979
Verlag:      Ueberreuter
Publikationsdatum:      2003-07
Edition:      Hardcover
Number of pages:      859
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
Das Buch ist der neueste Fantasyroman von Wolfgang und Heike Hohlbein. Und wer Zweifel hat, dass das Werk seinem Titel Ehre macht, wird beim Anblick dieses Wälzers spontan zugeben: Dieses Buch ist wirklich ein Buch: Auf satten 860 Seiten entwickeln die Autoren die Geschichte von Leonie, einem 15-jährigen Mädchen, das sich tapfer und allen Widrigkeiten zum Trotz durch zahllose lebensbedrohliche Abenteuer kämpft.

Das Buch heißt nicht nur das Buch, ein Buch ist auch der Motor der verwickelten Handlung. Überhaupt dreht sich alles um Bücher. Denn Leonie wächst quasi in der Buchhandlung auf, die seit vielen Generationen von ihrer Familie geführt wird. Der ganze Stress fängt an, als sie mit ihrer Großmutter die Zentralbibliothek des Ortes aufsucht, weil sie dort ein Praktikum machen soll. Wollen will sie eigentlich nicht, weil Bücher ihr zu muffig sind, aber sie möchte ihrer Großmutter den Gefallen tun und wenigstens das Praktikum machen.

Hier in der Bibliothek tut sich ihr die erste Geheimtür auf. Dahinter verbirgt sich die wahre Wirklichkeit, die jedoch nur Frauen ihrer Familie sehen können, die seit Jahrhunderten diese besondere Gabe haben und die große Verantwortung tragen, darauf zu achten, dass diese Wirklichkeit nicht verändert wird. Leonie ist eine Hüterin der Wirklichkeit, die sich aus den Erinnerungen aller Menschen zusammensetzt. Scriptoren zeichnen sie in mühsamer Handarbeit in Büchern auf. Verändert man eine Erinnerung in dem zentralen Buch, so hat das unüberschaubaren Einfluss auf alle anderen Entwicklungen und bedroht die gesamte Menschheit. Leonies Vater gelangt in den Besitz dieses Buches und beginnt, die Wirklichkeit in besten Absichten zu verändern. Aber schon bald gerät alles außer Kontrolle. Leonie bewegt sich in verschiedenen Zeitebenen ihres Lebens und in verschiedenen Wirklichkeitsebenen.

Fantasyfans werden sicher keine Probleme haben, die Orientierung nicht zu verlieren oder sich durch die zahlreichen und bunten Schlachten und Fantasiewesen in Bann ziehen zu lassen. --Ulrike Rudolph

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Alien vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicMan könnte den neuen Roman der Hohlbeins als DAS Buch bezeichnen, aber das liegt wie immer im Auge des Betrachters. Mir selbst hat es besser gefallen als viele andere Romane dieses Genres, weil es auf der einen Seite den Leser mehr fordert als die restlichen Romane der Schwarzen Reihe, weil es zum anderen aber auch vollkommen und unverwechselbar ein Hohlbein ist. Auf jeden Fall aber ist es sein Seitenrekord schlechthin. Daß Hohlbeins jugendliche Helden nicht geschont werden, ist ja bestens bekannt, aber was der armen Leonie so alles passiert, ist einfach unsäglich. Unbeschreiblich nicht - denn auf über 1000 Manuskriptseiten hat sich Hohlbeins mal wieder so richtig ausgetobt.
Die Essenz des Buches? Nun, ich würde sagen: eine grünliche Masse mit Marzipangeruch, schwarze Kapuzenmäntel, ein moderner Körperschmuck und diese Dinger mit vielen Buchstaben zwischen zwei Deckeln. Und nicht zu vergessen die Protagonistin. Leonie Kammer ist ein typischer Teenager, wie alle Jugendlichen bei den Hohlbeins typische Teenager sind. Das heißt, sie ist alles andere als normal, mit einer Gabe ausgestattet, die diesmal nicht von irgendwoher kommt und einfach da ist, sondern eine Vererbung ihrer Großmutter. Der Satz: "Ich erkläre dir alles später, aber jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt dafür." ist schon fast legendär, in diesem Buch jedoch gewinnt er eine neue Bedeutung, denn es scheint wirklich niemals der richtige Zeitpunkt für irgendetwas zu sein. Mäuse, Katzen und andere Monster und Helden begleiten Leonie auf ihrem turbulenten Weg durch Tunnel, Schreibstuben, verstaubte Archive und den Horror eines perfekten (oder doch nicht?) Lebens.
Die Handlung zusammenzufassen ist wie immer unmöglich, zu viel geschieht im und um das Buch herum. Denn natürlich geht es in diesem Buch WIRKLICH um ein Buch und zwar um eines, das es im wahrsten Sinne des Wortes "in sich" hat. Aber auf jeden Fall eines kann ich Euch schon mal ans Herz legen: Aufpassen und genau lesen. Und vielleicht mal ein wenig darüber nachdenken, woher wir kommen und wohin wir gehen. ;o)

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3 Anonym vergibt 6 von 10 Punkten

UserpicScriptor, endlich mal wieder ein richtig unsympathischer Helfershelfer, der ruhig eine tragendere Rolle hätte spielen können.

Die Hohlbeintypischen Wendungen sind ja schön und gut, aber hier wirken sie sehr gehäuft. Andererseits ist es bei einem Buch mit dem man das Schicksal schreiben kann auch nicht sonderlich verwunderlich.

Außerdem gibt es zu viele Nebenfiguren (z.B. drei mal Opa mit Zopf, Zigeuner)., was das Buch nochmals (man beachte die Seitenzahl) unglaublich dehnt und trotz Wendungen irgendwie langweilig macht

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicViele Wendungen und immer wieder neue Figuren machen dieses Buch aus. Aber auch Figuren, die man am Anfang der Geschichte bereits getroffen hat. Auch die Geschwindigkeit und häufigkeit in der eine neue und doch alte Geschichte wieder beginnt und Leonie nicht nur die eigene Vorgeschichte, sondern auch nach und nach den Hintergrund aller Geschehnisse kennenlernt ist beachtlich und zeugt von großer erzählkunst. Man muss nur aufpassen, dass man bei den vielen Neuanfängen nicht selbst den eigentlichen Handlungsstrang von vorher vergisst. Leonie selbst verändert sich mehrfach im Laufe der Geschicht, sowohl Äußeres als auch Charakter sind den Veränderungen unterworfen.
Eine gute, spanndene Story, die man aber bei all den Seiten nicht aus den Augen verlieren darf.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  2 Anonym vergibt 4 von 10 Punkten

UserpicHey just a heads up, I wanted to let everyone know that Xio Dibin speaks English. I hope I posted in the right location?

Anonym hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt.


Tolle Idee, schwache Ausführung

23.06.2010 Bewertung:  1 mel vergibt 2 von 10 Punkten

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„Das Buch“ von Wolfang und Heike Hohlbein handelt von Leonie, der jungen Erbin einer Buchhandlung, die sich einer Menge Gefahren stellen muss, um die Wirklichkeit zu retten.

Leonie, der unverständlich ist, wie sich Jugendliche im 21. Jahrhundert freiwillig noch mit Büchern beschäftigen können begleitet ihre Großmutter in eine alte Bibliothek – nur um ihr einen Gefallen zu tun. Von nun an ist nichts, wie es einmal war. Holzköpfe bewegen sich und Mäuse legen nahezu menschliches Verhalten an den Tag. Leonie beachtet die ungewöhnlichen Ereignisse zunächst nicht weiter und stempelt sie als einen Streich ihrer eigenen Fantasie ab. Doch nachdem ihre Großmutter die Familienbuchhandlung per Änderung ihres Testamentes an Leonie überträgt, geschieht ein großes Unglück: Leonies Großmutter stirbt noch am selben Tag bei einem Flugzeugabsturz. Die verwirrenden Ereignisse nehmen ihren Lauf: Leonie liebt auf einmal Bücher, bald findet sich im Keller eine unsichtbare Tür, durch die Leonie und ihre Eltern in eine Welt voller Kreaturen in Gewändern gelangen. Wird Leonie die Zusammenhänge verstehen und die Welt und ihre „Wirklichkeit“ retten können?

Nicht nur Leonie ist in diesem Buch zunehmend verwirrt, auch dem Leser geht es mit jeder weiteren Seite so. Nach einem spannenden Abschnitt in der Welt hinter der unsichtbaren Tür, herrscht im nächsten Kapitel wieder absolute Ruhe. Leonie und ihre Eltern sind in Sicherheit, der Leser hat keine Ahnung, wie sie sich aus ihrer misslichen Lage befreien konnten. Auch weiterhin werden immer wieder Rätsel aufgeworfen. Durch Veränderungen in einem mysteriösen Buch ändern Leonies Eltern immer wieder die Wirklichkeit – dies ist die einzige Erkenntnis, die der Leser bis zur Hälfte des Buches ziehen kann. So interessant sich die Geschichte zu Beginn auch anhört – und ich war wirklich begeistert von der kurzen Leseprobe und dem vorgestellten Inhalt – über 859 Seiten hinweg ist es wirklich zu langwierig. Der Leser wird ständig mit einer neuen „Wirklichkeit“ d.h. mit einer neuen Version von Leonies Charakter – zu Beginn ein Piercing liebender Grufti bis hin zu einem bücherfanatischem Ordnungsfreak – konfrontiert und auch das Umfeld ändert sich mit jeder Umschreibung des mysteriösen Buches. So gelingt es dem Leser nicht eine Beziehung zu den Romanfiguren aufzubauen. Ich habe schon einige tolle Bücher von Wolfgang Hohlbein gelesen, doch „Das Buch“ ist nicht zu empfehlen. Es ist langweilig und verwirrend und man muss sich nach der etwa der Hälfte des Buches von Seite zu Seite mehr quälen, was bestimmt nicht für einen guten Fantasyroman spricht. 
Mein Fazit: Tolle und interessante Idee, sehr schwache Ausführung.


mel hat insgesamt 12 Rezensionen angelegt.


 
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