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Tod und Teufel. Historischer Krimi
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Titel:      Tod und Teufel. Historischer Krimi
Kategorien:      Historischer Roman
BuchID:      192
Autor:      Frank Schätzing
ISBN-10(13):      3897051338
Verlag:      Emons
Publikationsdatum:      1998
Edition:      Hardcover
Number of pages:      0
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3.5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
Köln im Jahr 1260. Durch die Gebeine der Heiligen Drei Könige, die der Erzbischof Rainald von Dassel als Kriegsbeute mitgebracht hat, hat sich in die einstmals kleine Stadt zu einem der größten Pilgerorte der Christenheit entwickelt -- einen Pilgerort zudem, den mit dem Dom eine (wenn auch unfertige) Kathedrale krönt.

Aber nicht nur Gläubige zieht das fromme Treiben an, sondern auch Verbrecher, Strolche oder Mörder. Darunter sind eher liebenswerte Streuner wie Jacob, der aufgrund seiner roten Haare „der Fuchs“ genannt wird, aber auch wahrhaft diabolische Gestalten wie der Schatten, den Reisende schon einmal gern mit dem Leibhaftigen oder einem Wolf verwechseln. Die Wege von Fuchs und Wolf kreuzen sich, was Jacob zum Verhängnis zu werden droht. Denn ausgerechnet er beobachtet, wie jemand den Dombaumeister vom Gerüst stürzt -- und verrät sich selbst dadurch, dass im selben Moment der Ast jenes Baumes bricht, auf den Jacob zum Apfelstehlen gestiegen war. Von nun an muss Jacob um sein Leben fürchten, und nicht nur das: Jeder, mit dem er spricht, stirbt eines unnatürlichen Todes ...

Berühmt geworden ist Frank Schätzing mit seinem fulminant erfolgreichen Ökothriller Der Schwarm über eine außer Kontrolle geratene Unterwasserwelt. Dabei hat der Gründer und kreative Geschäftsführer einer Kölner Werbeagentur einmal ganz klein angefangen und sich mit Lokalkrimis wie Mordshunger eher im Umfeld der Rheinmetropole einen Namen gemacht. Fast könnte man sagen: Ganz zu Recht -- gäbe es da nicht Schätzings überaus lesenswertes Krimidebüt Tod und Teufel, das, anders als Der Schwarm, nicht so sehr wegen seiner originellen Handlung besticht, sondern durch sein historisches Kolorit. Auch wenn es oft so aussieht, als hätte Schätzing die Versatzstücke moderner Krimiliteratur genommen und Ihnen einen mittelalterlichen Mantel übergeworfen: Jeder Freund historischer Romane sollte Tod und Teufel unbedingt lesen. --Isa Gerck

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Anonym vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicFrank Schätzing befasst sich in diesem Buch mit einer historischen Vorlage: Meister Gerhard, der geniale Schöpfer des Kölner Doms fiel tatsächlich vom Hochgerüst, ohne dass sich die Umstände klären ließen.

Frank Schätzing macht allerdings aus dem doch etwas trockenen Stoff des Mittelalters einen spannenden (Kriminal)Roman, der bis zu letzten Seite fesselt. Man fiebert wirklich mit Jacop "dem Fuchs" und seinen Gefährten mit, wenn sie versuchen zu ergründen warum Gerhard umgebracht wurde.
Und auch wenn, oder vielleicht gerade weil, man den Täter kennt bleibt das Buch bis zum letzten spannend.

Und das beste ist, dass die Schauplätze wirklich existiert haben. Schätzing jagd seine Protagonisten quer durch das mittelalterliche Köln, rund um den Dom und die Altstadt herum, was dem Buch auf eine sonderbare Weise Leben einhaucht.

Fazit: Wer nicht nur auf Mankells Krimis steht, der wird an diesem Buch seine helle Freude haben.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  2 Zelda vergibt 4 von 10 Punkten

UserpicNach "Der Schwarm" ist "Tod und Teufel" mein zweiter Schätzing einen dritten werde ich mir aber ganz sicher nicht antun.

Es ist mir schleierhaft, was alle Welt an seinen Büchern findet. War "Der Schwarm" aufgrund einer guten Idee her interessant und noch ganz flüssig geschrieben, so trifft das auf "Tod und Teufel" sicher nicht zu.

Als Bonus ist zwar zu nennen, dass Schätzing gut recherchiert hat und sich gekonnt an den geschichtlichen Fakten orientiert (sofern sich das als Laie nachvollziehen lässt), allerdings ist die Welt des Mittelalters nicht gut getroffen. Ständeunterschiede werden einfach hinweggewischt, da geben sich schon mal ehrbare Bürger mit einem dahergelaufenen Dieb ab. In Zeiten, wo eine "gute Partie" ein Akt bloßer Existenzsicherung darstellte, wäre die Aufnahme eines mittellosen Fremden innerhalb weniger Tage undenkbar gewesen. Aber es gibt noch viele andere Stellen, wo die Denkweise "zu modern" erscheint.

Die Schreibweise des Buches ist dann auch noch so schleppend, dass ich mich wochenlang, wo sonst Tage ausreichen, und nur unter größter Mühe durch den Stoff bis zum Ende gequält habe. Nur an ganz wenigen Stellen blitzt so etwas wie Talent durch, meistens werden auch diese Passagen von Abhandlungen wie aus dem Geschichtsbuch erschlagen.

Insgesamt hat mich "Tod und Teufel" in keiner Hinsicht überzeugt und ist ein Buch, das ich somit definitiv nicht weiterempfehlen kann.

Zelda hat insgesamt 179 Rezensionen angelegt.


Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3.5 Anonym vergibt 7 von 10 Punkten

UserpicSchätzings Roman "Tod und Teufel" ist durchaus nicht uninteressant und schlecht geschrieben, doch ziehen sich einige Textpassagen. Was die Lesefreude außerdem trübt, ist die Vorhersehbarkeit der Handlung und der Entwicklung der Beziehungen der Charaktere untereinander.rnAlles in Allem ist "Tod und Teufel" ein ganz nettes Buch, von dem man einfach nicht zu viel erwarten darf.

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