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Comic/Manga: Asterix 37: Asterix in Italien
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Titel:      Asterix 37: Asterix in Italien
Kategorien:      Comic/Manga
BuchID:      11020
Autor:      Jean-Yves Ferri, Didier Conrad
ISBN-10(13):      3770440374
Verlag:      Egmont Comic Collection
Publikationsdatum:      2017-10-19
Edition:      1
Number of pages:      48
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3.5 
Bild:      cover           Button Buy now



   


Rezensionen
Wenn auch nicht der beste Band: es ist ein echtes Stück Gallien

01.11.2017 Bewertung:  3.5 ragantanger vergibt 7 von 10 Punkten

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Vorneweg: leider konnte der dritte Band des neuen Asterix-Duos nicht ganz die Erwartungen des letzten erfüllen; dennoch lohnt sich nicht allein wegen der Zeichnungen ein Kauf dieses Heftes. Immerhin, und das gelingt Ferri und Conrad ganz ausgezeichnet, schaffen sie weitere Comic-Epen in dieser grandiosen Reihe und sind den letzten, schlichtweg enttäuschenden Bänden, die Uderzo allein verantwortet hat, um Längen voraus.

Das größte Plus sind die schon szenisch anmutenden Fresken, die der Zeichner Didier Conrad entwirft. Gerade die vielfältigen Landschaftsimpressionen, die auf der Reise durch Italien zum Tragen kommen, sind große Klasse. Auch wenn dafür das ein oder andere Panel der Geschichte geopfert wird, die nämlich viel häufiger als früher eine Viertel- oder Achtelseite in Beschlag nehmen. Der Texter Ferri ist, salopp formuliert, ein Meister ironischen und auch frivolen Geistes, wie es sich für die französische Abteilung Unterhaltung auch gehört. Was ihm leider abgeht, aber wohl fast allen abgehen muss, ist die Tiefe der Geschichte und der direkte, spontane Witz, den Gosciny so ausgemacht hat. Im Gegensatz zu Letzterem kann man in den neuen Bänden noch nicht drauf losprusten oder vor Freude jubilieren, wenn man eine geniale Szene vorgestellt bekommt. Was nicht ist, kann ja noch werden.

Die Story an sich ist nett, aber recht simpel gestrickt. Ein Wagenrennen durch Italien mit einem schon von vorne herein feststehenden Sieger, nämlich den beliebten Galliern. Nicht nur durch die vielen Städtebezeichnungen in lateinischem Original muss häufig das Übersetzungssternchen bemüht werden. Das erscheint inflationär, ebenfalls wie die arg bemühte Konstruktion aller Namen, die in der Story neu auftauchen.

Vor alledem aber steht ein neuer Asterix-Comic, derer es in mehreren Jahrzehnten ja doch nur 37 gegeben hat. Es ist und bleibt ein Comicmeilenstein und auch wenn das Niveau herausragender Klassiker (Kupferkessel, goldene Sichel etc.) nicht mehr erreicht werden kann, hebt es sich doch immer noch ab und bleibt Dank der neuen Feder und Texte wichtig auf dem Comicmarkt. Nicht nur um die Sammlung zu vervollständigen, sondern auch um sich davon begeistern zu lassen und sei es auch primär durch die wundervollen Zeichnungen und Stimmungen, die erzeugt werden.


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