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Belletristik: Alles für die Katz
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Titel:      Alles für die Katz
Kategorien:      Belletristik
BuchID:      1317
Autor:      Tom Cox
ISBN-10(13):      3471350195
Verlag:      List Hardcover
Publikationsdatum:      2010-05-14
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      304
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Alles für die Katz
   


Rezensionen
Hommage an die samtpfötigen Vierbeiner

12.05.2010 Bewertung:  3 kleinfriedelchen vergibt 6 von 10 Punkten

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In „Alles für die Katz“ beschreibt Tom Cox seinen ganz normalen Alltagswahnsinn mit sechs Katzen unter einem Dach. Bereits in seiner Kindheit wuselte immer wenigstens eine Katze um ihn herum. Dem tragischen Ableben seiner ersten Katze folgte die mit schlechtem Gewissen behangene Anschaffung der nächsten. Seitdem kann Tom an keiner Katze auf der Straße vorbeilaufen, ohne sie liebevoll zu knuddeln und am liebsten mit nach Hause nehmen zu wollen.

Klar, dass er damit auf Unverständnis bei seinen (katzenlosen) Freunden trifft. Tom scheint für sie das männliche Pendant zur bekannten \"Katzenlady\" zu sein, einer verschrobenen alten Dame, die statt Mann und Kind lieber das ganze Haus mit Katzen füllt. Tom hält sich nicht für verschroben, aber ein Katzennarr ist er allemal. Auch wenn Mann sich dafür scheinbar schämen muss. Aber niemals würde er seine Katzen als Kindersatz bezeichnen. Und so verkorkst kann er nicht sein, denn schließlich findet er in der bezaubernde Dee, die genauso katzenlieb ist wie er, die Liebe seines Lebens. Nur mit ihrem Kater The Bear versteht er sich nicht so recht…

Den Großteil der Handlung von „Alles für die Katz“ stellen nun Toms und Dees ständige Umzüge in ein neues Heim dar, welches nur dazu dient, es den Samtpfoten so beschaulich wie möglich zu machen. Klingt eher unspannend? Ist es leider auch. Anfangs dachte ich noch, dass der Fokus etwas von den Katzen abrücken und sich mehr auf Toms Leben konzentrieren würde, doch da sein Leben nun mal so eng mit seinen Katzen verbunden ist, ist dieses Buch eher die Lebensgeschichte von The Bear und Co. Die Geschichte hätte vielleicht trotzdem noch spannend werden können, wenn sich der Autor mehr auf die amüsanten Szenen im Leben seiner Katzen beschränkt hätte.

Am Schreibstil habe ich dabei nichts auszusetzen. Tom Cox schreibt sehr flüssig mit einer guten Prise Humor. Trotzdem wollte bei mir der Funke nicht so recht überspringen. Da die Handlung nicht sonderlich abwechslungsreich ist und auch auf keinen Höhepunkt hinarbeitet, hatte ich kein Bedürfnis, unbedingt weiterlesen zu müssen. Daher würde ich das Buch doch eher nur Katzenliebhabern ans Herz legen, die mal sehen wollen, wie chaotisch, amüsant und auch stressig das Leben mit sechs Katzen gleichzeitig sein kann. Alle anderen dürften sich nur mäßig unterhalten fühlen.


kleinfriedelchen hat insgesamt 60 Rezensionen angelegt.


Achtung Katzenarr

24.05.2010 Bewertung:  3 Cornelia Bruno vergibt 6 von 10 Punkten

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Erst einmal sei gesagt, das Buch ist wirklich nur etwas für eingefleischte Katzennarren. Andere werden meiner Meinung nach, wenig Gefallen an dem Buch finden.

Schon vor seiner Geburt ist der Autor Tom ein Katzenbesitzer. Im Laufe der Jahre entwickelt sich eine richtige Katzenvernarrtheit, die erst selbst auf die Schippe nimmt.
Als jedoch sein geliebter Monty stirbt (für dessen Tod er sich insgeheim die Schuld gibt) ist er fest entschlossen nie mehr eine Katze zu sich zu nehmen. Dieser Vorsatz ändert sich allerdings wieder, als Dee in sein Leben tritt. Tom weiß sofort sie ist die Richtige, selbst Katzenliebhaberin und Besitzern von zwei Stubentigern scheint sie das optimale weibliche Gegenstück zu ihm zu sein. Dee´s Kater The Bear ist der eindeutige Prota dieses Buches. Ein Kater der schwieriger nicht sein könnte....

Der Autor verfügt über einen recht leicht zu lesenden Schreibstil. Das stellenweise recht witzige und mit etwas Selbstironie gewürzte Buch, bietet genau die richtige Lektüre für einen Katzenliebhaber und dessen Urlaub. Mit einem Augenzwinkern beschreibt der Autor Anekdoten aus seinem Leben mit seinen Fellfreunden. Die Art und Weise wie er über Katzen schreibt spiegelt eine unendliche Liebe zu diesen edlen Tieren wieder.

Mich persönlich konnte das Buch aber nicht wirklich überzeugen. Ich hatte mir mehr erwartet, als eine Aneinanderreihung von Katzen und deren besonderen Eigenarten und Besonderheiten. An manchen Stellen lädt es zum Schmunzeln ein. Leider gehen die menschlichen Charaktere dieses Buches meiner Meinung nach völlig unter. Man erfährt recht wenig über sie, außer das sie für Katzen wohl alles tun würden.


Cornelia Bruno hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt.


Alles für die Katz...

06.02.2011 Bewertung:  2 KimVi vergibt 4 von 10 Punkten

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Ein Leben ohne Katzen ist für Tom Cox einfach undenkbar. Bereits von klein auf sind sie seine Begleiter. Ein besonders inniges Verhältnis hat er zu Kater Monty. Als dieser stirbt, beschließt Tom, sein künftiges Leben ohne Katzen zu verbringen. Doch es kommt alles ganz anders als gedacht, denn Tom verliebt sich in Dee und bei ihr wohnt der etwas schwierige Kater \"The Bear\". Sie tut alles, um dem Kater ein zufriedenes Leben zu ermöglichen. Doch bei \"The Bear\" ist das mit der Zufriedenheit nicht ganz einfach. \"The Bear\" liebt Männer und hat sein Herz an Dees Ex-Freund verloren. Nun versucht Tom die Gunst des Katers zu erringen, doch \"The Bear\" hat Prinzipien. Dee und Tom nehmen im Lauf der Zeit noch weitere Katzen in ihr Heim auf. Bald bevölkern sechs Exemplare den Haushalt. Kein Wunder also, dass es manchmal chaotisch zugeht.

 

Meine Meinung


Die Aufmachung des Buchs ist wirklich gelungen. Aufgrund der unterschiedlichen Katzen auf dem Cover dürfte es die Aufmerksamkeit von Katzenfans mühelos auf sich ziehen. Die niedlichen Pfötchenabdrücke auf der Innenseite unterstützen diesen positiven Eindruck noch. Das Buch ist in Kapitel unterteilt. Auch hier setzt sich die liebevolle Gestaltung fort, denn über den jeweiligen Überschriften befindet sich eine kleine Katzenzeichnung. Innerhalb der einzelnen Kapitel findet man außerdem den ein oder anderen Pfotenabdruck.

 

Tom Cox schildert seine Erlebnisse aus der Ich-Perspektive. Der Schreibstil ist recht locker und stellenweise sehr humorvoll. Man hat das Gefühl, von Tom abgesprochen zu werden und seinen Geschichten zu lauschen. Dadurch lässt sich das Buch meist flüssig lesen. Dennoch fällt es schwer, sich mit den menschlichen Protagonisten zu identifizieren. Obwohl es viele Rückblicke in die Kindheit und Jugend von Tom Cox gibt, in denen er seine Abenteuer mit eigenen oder fremden Katzen schildert, bleibt eine gewisse Distanz zum Erzähler. Seine Eltern und auch Ehefrau Dee wirken sogar noch blasser. In dem Buch werden unzählige Erlebnisse mit den tierischen Mitbewohner erzählt, doch auch die verschiedenen Katzen wachsen dem Leser dabei nicht unbedingt ans Herz. Zu sprunghaft werden Erlebnisse oder besondere Eigenschaften abgehandelt. Die einzige Ausnahme bildet der eigenwillige Kater \"The Bear\", der seinen Unmut mit drastischen Mitteln zum Ausdruck bringt. Die Beschreibungen seiner strategisch platzierten Hinterlassenschaften, dürften selbst eingefleischten Katzenfans auf Dauer zu viel sein. Insgesamt wirken die Anekdoten mit den tierischen Hauptakteuren relativ zusammenhanglos und eher wie Tagebuch- bzw. Blogeinträge. Als komplexe Romanhandlung können sie nicht überzeugen und so kommt beim Lesen bald Langeweile auf. Man beobachtet unzählige Umzüge und die Reaktionen der Katzen darauf. Doch die Wiederholungen und die relativ belanglosen Begebenheiten, die ohne große Höhepunkte vor sich hin plätschern, verleiten dazu, die Gedanken abschweifen zu lassen und die ein oder andere Seite lediglich zu überfliegen.

 

Mein Fazit


Obwohl ich selbst ein Katzenfan bin, konnte mich \"Alles für die Katz\" leider nicht überzeugen. Die geschilderten Begebenheiten wirkten auf mich belanglos und stellenweise sogar langweilig. Aufgrund der liebevollen Gestaltung hatte ich mir ein humorvolleres und unterhaltsameres Lesevergnügen erhofft. Die letzten Seiten habe ich nur noch überflogen, da mich die Erzählungen leider nicht fesseln konnten. Ich vergebe deshalb nur zwei von fünf Bewertungssternen.


KimVi hat insgesamt 226 Rezensionen angelegt.


Katzengeschichten

01.10.2011 Bewertung:  4 Maren vergibt 8 von 10 Punkten

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Katzen begleiten den Autor sein ganzes Leben hindurch, angefangen schon vor seiner Geburt an, denn als seine Mutter mit ihm schwanger war, gab es bereits Katzen in der Familie. So wuchs er mit Katzen um sich auf, lernte damals bereits einiges über ihre Verhaltensweisen.
Besonders der Kater Monty wird für Tom zu einer wichtigen Persönlichkeit. Er begleitet ihn durch seine Jugend, steht Tom bei, wenn er niedergeschlagen oder krank ist und wird zu seinem besten freund. Als Tom von zu hause auszieht, bedauert er, Monty nicht mitnehmen zu können und überlegt, wie er das Problem lösen kann, da er den Kater so gerne bei sich hätte.
Doch vier Wochen nach seinem Auszug findet Toms Vater Monty aus unerklärlichen Gründen tot im Garten liegend. Tom beschließt, nie wieder eine Katze zu sich zu nehmen. Zu sehr leidet er unter Montys Tod.
Zwei Jahre vergehen, in der er keine Katzen um sich hat, sieht man einmal bei den Besuchen bei seinen Eltern ab, denn dort leben natürlich weiterhin Katzen.
Und dann lernt Tom Dee näher kennen, eine Frau, der er auf Partys schon öfter begegnet ist. Und die Katzen liebt und selbst welche hat. Darunter ist auch der Kater The Bear, mit dem Tom allerdings so seine Probleme hat, denn der scheint ihn nicht zu mögen. Doch da Tom bald schon mit Dee zusammenzieht, muss er sich mit dem Kater arrangieren. Oder der mit ihm.
Es dauert nicht lange, bis weitere Katzen dazu kommen. Und für Tom ist es, als würde man mit einem halben Dutzend Miniaturausgaben von Mariah Carey zusammenleben. So gibt es dann auch einiges, was er und Dee mit den Katzen und Katern erleben.

Schon das Cover dieses Buches sprach mich direkt an, bei den ersten Zeilen war ich dann ganz gefangen. Ich liebe Katzen, finde sie faszinierend in ihrer unabhängigen Art, ihrer Eleganz, Schönheit und dieser gelassenen Faulheit. In diesem Buch geht es auch um fast nichts anderes, als eben um Katzen und das Leben mit ihnen.
Tom Cox beschreibt die Katzen in seinem Leben alle wunderbar als Persönlichkeiten, zwar manchmal ein kleines bisschen zu ausschweifend, aber doch unterhaltsam zu lesen. Dazwischen gibt es immer mal wieder kleine Einsprengsel in Form von humorvollen Beschreibungen über Katzentypen, Katzenverhalten und kurze Erklärungen zu Katzen, die Tom gerne gehabt hätte, aber woraus dann doch nichts wurde.
Das alles liest sich unterhaltsam, einige Stellen sind zum Schmunzeln, andere eher ernst, aber dennoch ist das Buch mit leichter hand geschrieben.
So eine richtig schöne Schmökerlektüre, die natürlich ganz besonders etwas für Katzenfreunde ist. Mir hat das Buch Spaß gemacht, es ist zwar nicht spannend, sondern eben nur erzählt, so dass man es auch gut häppchenweise lesen kann.


Maren hat insgesamt 176 Rezensionen angelegt.


 
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