| Menschen, Medien, Merkwürdigkeiten |
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| Kommentar |
| Geschrieben von: Jester |
| Montag, den 19. Oktober 2009 um 15:08 Uhr |
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Da ich die Karten bereits im Vorfeld erworben hatte, blieb mir auch die Warteschlange am Ticketschalter erspart, die dieses Jahr doch deutlich kürzer ausfiel, scheinbar ist mit 14 Euro Eintritt die Schmerzgrenze bei einigen Messebesuchern überschritten. Der Einlass ist wie immer gut organisiert, so dass ich fast ohne Wartezeit das Ausstellungsgelände betreten konnte. Besucher mit Rucksack oder Tasche wurden dieses Jahr wieder stärker kontrolliert, ebenso war deutlich mehr Polizei- und Sicherheitspersonal auf der Messe vertreten. Irgendwie wirkten die Sicherheitsvorkehrungen auf mich ein wenig beängstigend.
Schon seit Jahren beschränke ich mich meinen Messebesuch auf die Hallen 3.0/3.1 und das Ausstellungszeit in der Mitte des Messegeländes, in dem traditionell das Gastland untergebracht ist. Aber dazu später mehr. Nach dem medialen Hype um diverse E-Book Reader hatte ich deutlich mehr Präsentationsfläche zu diese Thema erwartet, aber prophezeite Umschwung von Papier zu Byte wurde nur sehr dezent vorgestellt, vielleicht sogar bewusst unterdrückt. Elektronik kann mir persönlich kein Buchpapier ersetzen, jedoch stellen diese Reader für mich eine interessante Alternative zur Zeitung dar. In den Hallen selbst bestärkte sich mein Eindruck, dass die Buchmesse 2009 unter dem Motto „Sparen, sparen, sparen“ stand.
Deutlich problematischer war es für die Promijäger, die Zahl der anwesenden Stars war merklich gefallen. Peter Maffay und Gunther Gabriel waren zwar mit ihren Autobiografien präsent, aber die richtigen Top-Autoren waren am Samstag nur sehr spärlich vertreten. Da lobe ich mir die Comiczeichner, die wie jedes Jahr wieder sehr zahlreich anwesend waren und sich auch in vorbildlicher Weise um ihre Fans kümmerten. Selten wurde ein Autogrammwunsch ausgeschlagen und die meisten Comiczeichner/autoren garnierten ihre Unterschrift auch noch mit einer kleinen Zeichnung. So sollte ein Künstler mit seinen Fans interagieren, so mancher Star-Autor darf sich hier gerne eine gewaltige Scheibe abschneiden.
Irgendwie habe ich den richtig großen Knüller auf der Buchmesse 2009 vermisst, die meisten interessanten Neuerscheinungen wurden schon wochenlang von der Presse breit gewalzt und konnten kaum noch mein Interesse wecken.
Bericht (c) Jester, Fotos (c) www.buchmessetreffen.de
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Ein Bericht über die Buchmesse 2009
Einige Verlage konnte ich überhaupt nicht mehr finden und viele Aussteller hatten ihre Ausstellungsfläche deutlich verkleinert. Überhaupt hielt sich das Gedränge dieses Jahr sehr in Grenzen, selbst die Zahl der Cosplayer hatte sich auf ein (fast erträgliches) Maß reduziert. Die Veranstalter haben endlich erkannt, dass eine eigene Halle für die Manga-Freaks eine Entlastung für alle bietet. Nichts desto trotz war es wieder erschreckend in welchen Outfit sich manche Menschen in die Öffentlichkeit trauen. Eine 120 Kilogramm schwere Pikachu-Dame dürfte selbst für Hardcore-Cosplayer eine Verunglimpfung der Figur darstellen – aber jedem das Seine...